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the only easy day was yesterday
27 Jahre
Loner
Späher
Virginia


#1


❝ GOD DOESN'T HAVE A PLAN, GUESS MY SOUL IS DAMNED. ❞
vergeben | Derek ist der jüngste im Bunde, mit seinen siebenundzwanzig Jahren ist der Kanonier (rangniedrigster Soldat) für viele ein unbewiesenes Federgewicht gewesen. Er fing mit der Berufung als Soldat recht spät an, die finanzielle Aussichtslosigkeit schubste ihn zum Militär. Derek schaffte es nie über einen Private hinaus, da die Untoten seine Karriereleiter umgestoßen haben und selbst ohne eine Apokalypse wären seine Aufstiegschancen recht gering gewesen. In der damaligen Mannschaft wurde Derek oftmals für seinen Rang belächelt, heute besteht die Mannschaft nur noch aus dem Private und seinem Staff Sergeant - alle anderen wurden von den Untoten zerfetzt oder kehrten ihnen den Rücken zu. Der Kanonier meldete sich freiwillig als Mädchen für alles, er kannte die Hierarchie und musste seinen Mund nicht unnötig zerreißen. Gerade weil er sich so tüchtig zeigte, hält der Staff Sergeant an dem Jungen fest und sieht in ihm eine Art Ersatzsohn. Derek hat den Glauben an sich selber nicht verloren und probiert viele Sachen mit Humor zu nehmen, er hat sich inzwischen selbstständig gemacht und versteht sich mit dem derzeitigen Quartett recht gut. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Menschen momentanen auf ihn zählen und ihn nicht missen möchten. Er ist sozusagen der Erste der aufsteht und der Letzte der sich schlafen legt. Für derartige extreme Situation wurde Derek nie ausgebildet, das Militär selber bildet nicht für die Endzeit aus, deshalb beschreibt Derek die neuen Umstände bis heute noch als sehr surreal. Mit seinen Kommentaren weiß er zu punkten, der Bursche ist für jeden Scherz zu haben.
Für die Gruppe selber ist Derek eines der wichtigsten Augenpaare überhaupt. Mit seinem halbautomatischen Selbstladegewehr samt Zielfernrohr kundschaftet der Junge aus, er weiß sich in schwierigen Situationen zu benehmen und flattert schon längst nicht mehr in heißen Phasen. Man muss aber auch gestehen, dass er die Untoten bis heute beängstigend findet und versucht Körperkontakt mit ihnen zu vermeiden. Derek hatte weitaus kräftigere Teamkameraden und die starben bei einem Biss oder Kratzer binnen von Stunden. Ihm sind angriffslustige Fremde genauso wenig geheuer wie die Untoten, vier feindlich gesinnte Überlebende hat Derek bereits auf seinem Konto. Drei von ihnen wurden aus der Distanz ausgeschaltet, dem anderen Überlebenden schnitt er die Kehle durch. Schlecht schlafen? Definitiv. Die Gesichter verfolgen einen im Traum, Derek redet sich also seither ein, dass er das Richtige tat und man ihnen Übles wollte. Sein Staff Sergeant sagt dasselbe. Sie befinden sich im Krieg, sie wollen ihn beenden. Jeder, der sich ihnen in den Weg stellt, möchte den Krieg weiterführen. Obwohl es das Militär nicht mehr zu geben scheint, hat die Gruppe erst vor Monaten eine angeschlagene Gruppierung von Nationalgardisten gesehen, welche ihre Uniformen mit Stolz trugen. Derek ist froh, ein Teil seiner Gruppierung zu sein. Er plant nicht zu sterben und will auch den nächsten Tag erleben. Ein verstorbener Kamerad sagte ihm einst 'The only easy day was yesterday', es hat sich in sein Hirn gebrannt und nach dem Kodex lebt Derek. Gestern war es einfach, heute ist es schwer und morgen? Tja... wer sagt denn, dass es einen Morgen gibt? - Avatar: Aaron Taylor-Johnson
❝ YOU ARE THE SUMMER IN MY WINTER HEART ❞
Vergeben | Wie du in diese Gruppe passt? Wenn wir mal ehrlich sind: gar nicht! Zumindest scheint es so auf den ersten Blick… Denn weder hatte Joan bisher große Berührungspunkte mit dem Militär (sieht man einmal davon ab, dass ihr kleiner Bruder sich dazu entschlossen hatte zur Air Force zu gehen – noch weit bevor die Zombies das Land überrannten), noch hattest du große Ambitionen einen Ausflug ins kalte Eis der Arktis zu unternehmen – auch wenn du ja wirklich für so manche verrückte Aktion zu haben warst! Nennen wir das Kind also beim Namen: Es war schlichtweg Zufall, dass dich Derek und seine kleine Gruppe vor ein paar Wochen bei einer Besorgungstour auf der Kanadischen Halbinsel Nova Scotia aufgegabelt haben. Was du dort getrieben hast? Tja… ursprünglich hattest du deinen Trip hier her gestartet, um nicht nur die sagenhafte Landschaft, sondern auch das Whale Watching genießen zu können – denn das Stand als einer deiner Punkte auf deiner Bucket List. Wer hätte auch schon ahnen können, dass in der Zwischenzeit die Welt untergeht und jegliche größere Zivilisationen von den Untoten überrannt wurde. Es war also dein Glück, ausgerechnet an einem so ‚ausgestorbenen‘ Ort zu stranden…
Eigentlich hattest du diese ungewöhnliche ‚Mitfahrgelegenheit‘ auf dem Segelboot des Dreiergespanns auch nur als günstige Gelegenheit gesehen, wieder in südlichere, wärmere Gebiete zu kommen – aber je mehr Zeit du mit den beiden Soldaten und der Forscherin verbracht und je besser du sie kennengelernt hast, um so mehr sind sie dir unweigerlich ans Herz gewachsen, obwohl du genau das eigentlich überhaupt nicht wolltest! Realistisch betrachtet ist es natürlich nur sinnvoll, die Zombie-Apokalypse mit einer funktionierenden Gruppe durchstehen zu wollen… nur das der Tod im Grunde Joans geringste Angst ist. Davon? Weiß bisher allerdings auch nur einer – nämlich Derek, dem du dich letztlich doch irgendwann anvertraut hast. Der Grund dafür, dass du nämlich eigentlich einen Bogen um zu enge Bindungen zu anderen Menschen machst? Ist dein Wissen darüber, dass du vermutlich nur noch wenige Wochen oder Monate unter ihnen sein wirst. Ein Tumor sitzt nämlich wie eine tickende Zeitbombe in deinem Gehirn – und das letzte was du nun willst? Ist ein schwarzes Loch zu hinterlassen, wenn deine Zeit eben irgendwann abgelaufen ist und du diese Welt – und diese Menschen – verlassen musst. Deshalb hast du auch eine ganze Weile mit dir selbst gehadert, ob du es wirklich ‚verantworten‘ kannst, bei diesen Menschen zu bleiben, die doch längst schon zu Freunden für dich geworden sind… Doch all das zeigst du nach außen hin nicht – ganz im Gegenteil hast du beschlossen die dir noch gebliebene Zeit so gut es geht nutzen zu wollen und jede Sekunde zu genießen – und diese Lebensfreude? Scheint auch nur so aus dir heraus zu strahlen und andere anzustecken… wohl mit einer der Gründe, weshalb man auch meinen könnte, dass du schon viel länger Teil dieser Gruppe bist! - Avatar: Rachael Taylor
❝ WE ARE US-SOLDIERS, WE DON'T GET TO QUIT. ❞
Frei | 38 Jahre auf dem Buckel, grundlegend ein guter Kerl und dennoch auf seine Art und Weise recht streng; Du bist der besagte Staff Sergeant, Dereks Vorgesetzter und eine Art Vaterfigur geworden. Da die Mannschaft nur noch aus dir und Derek besteht, bist du versessen darauf, dass die Soldatenpflicht am Leben erhalten wird. Ehre ist dir wichtig, Menschlichkeit genauso, aber in dieser kalten Welt sind gefühlvolle Entscheidungen oftmals ein Todesurteil. Obwohl damals viele den guten Derek belächelt hatten, hast du in dem Jungen ein großes Potenzial gesehen und versuchst ihm heute noch einige Sachen näher zu bringen. Dass er bis heute noch lebt und dich unterstützt ist kein Zufall, noch weniger Glück, wohl eher hängt dies mit eurer Zusammenarbeit zusammen. Das Vater-Sohn ähnliche Verhältnis ist etwas, was du nie haben wolltest, aber du hast es auf dem Weg akzeptiert und fühlst dich in der Rolle inzwischen recht wohl. Nichtsdestotrotz ist die Welt kalt und du willst nicht genauso kalt werden, geschweige denn so kalt wie einer dieser Untoten.
Die Untoten überwiegen den Menschen deutlich, da gibt es kein Drumherum, aus dem Grund stellst du Verstand voraus und willst dir keinen Fauxpas mit einem dieser Kreaturen leisten. Jeder Schritt könnte der Letzte sein, jeder Atemzug zählt, nichts darf verschwendet sein. Da du und Derek die einzigen Leute in der Gruppe seid, die wirklich effektiv mit Waffen umzugehen wissen, ist der Beschützerinstinkt groß geschrieben. Die Menschen, die jetzt in deinem Umfeld leben, siehst du inzwischen als Freunde an und Freude sind in dieser Welt schwer zu finden.... noch schwerer am Leben zu erhalten. Aus deiner Vergangenheit machst du kein Geheimnis, du hattest nie wirklich das große Glück in der Liebe gefunden und bezeichnest dich durch und durch als Karrieremensch. Wer weiß... wäre die Apokalypse nicht dazwischen geraten, wärst du wohl später in den höheren Rängen des Militärs gelandet. Alles in einem ist die Situation angespannt, du versuchst ein sicheres Zuhause zu finden und zeitgleich möchtest du stets in Bewegung bleiben. Dein innerer Selbstkonflikt ist ein großes Hin und Her. Man hat dich zusätzlich als Anführer auserkoren, immerhin scheinst du einen Plan zu haben und bislang funktionierte (bis auf kleinere Unfälle) alles im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten. Die Optionen sind ausgedünnt, manchmal die Luft knapp, aber zum Leben reicht es. Nichtsdestotrotz wünschst du dir für alle in deinem Umfeld ein bisschen mehr Sicherheit. - Avatarvorschlag: Jeremy Renner
❝ DON'T KNOW WHEN, DON'T KNOW WHERE ❞
Frei | Seit der Flucht aus einer Forschungsstation in der Arktis hat sich viel getan. Du hattest lediglich drei Soldaten zur Verfügung gehabt, dann existierte noch ein sehr kleines Team rund um dich und die Forschung über die Anomalie zog sich wie ein Kaugummi in eine unangenehme Länge. Dich haben die Soldaten nicht gestört, immerhin sind viele Soldaten gekommen und gegangen, letztendlich blieben nur noch Derek und sein Staff Sergeant übrig. In der Arktis war die Untotendichte sehr dünn, die unglaubliche Kälte schwächte die Toten und das erleichterte die Beseitigung ungemein. Alle Toten wurden in eine Schlucht geworfen, die mindestens zehn Meter tief ging. Problem an der gesamten Sache war, dass die Rationen mit der Zeit weniger wurden und die Station genauso schnell den Geist aufgab. Der Plan, dass man mit einer Pistenraupe sich aus dem ganzen Schnee und Eis schlagen könnte, brauchte einige Vorbereitungen. Wärst du länger in der Station geblieben, wärst du entweder erfroren oder als Untote ‚aufgewacht‘. Die Forschungen hast du aufgegeben, so scheint es, doch du interessierst dich immer noch für die Anomalie und würdest gerne deine Forschungen wieder aufnehmen. Die Reise bis in die Staaten war eine pure Qual, aber immerhin ist man weg von der brutalen Kälte. Ein Nachteil hat die fehlende Frost: die Untoten sind weitaus gefährlicher als gewohnt, sie sind bewegungsfähiger und andere sind sogar so speziell, sodass du lieber Abstand hältst und dich nicht ohne eine Begleitung rauswagen willst. Die Erfahrungen in der Forschungsstation haben dir gereicht, eine weitaus heftigere Wiederholung willst und brauchst du nicht. Derek rettete dir einmal das Leben, dafür bist du ihm dankbar, selbst wenn du ihn hin und wieder aufziehen tust. Wäre er nicht gewesen, hätte dir wohl der Kehlkopf gefehlt. Der letzte Soldat, der mit den beiden Soldaten mitgekommen war, wurde von einem aufgetauten Untoten zerbissen und das Bild lebt bis heute noch in deinem Kopf.
Fakt ist, du willst gerne an deinen Arbeiten festhalten. Du trägst bis heute einige Akten mit dir und versuchst die Anomalie zu erklären. Die Tatsache, dass sie nur auf Beobachtungen und nicht auf wissenschaftlichen Fakten beruhen, ist offensichtlich. Es ist nicht viel, was die Gruppe hat, doch in der Hinsicht mehr als viele andere Gruppen. Antworten? Hast du nur bedingt. Fragen? Viel zu viele. Du willst dem Geheimnis auf die Schliche kommen, die Seuche interessiert dich und du findest es schade, dass andere es nicht ähnlich sehen. Viele haben einen Impfstoff aufgegeben, vielleicht sogar nie in Betracht gezogen. - Avatarvorschlag: Natalie Dormer | Alternativ(e): Karen Gillan, Natalie Portman
Zusammenfassung | Die Gruppe besteht aus zwei Soldaten, einer Forscherin und einer Zivilistin. Derek und sein Staff Sergeant wurden in die Arktis versetzt, dort sollten sie die Forscherin und ihre Fortschritte 'sicherstellen'. Die Forschungsstation ging jedoch zunehmend den Bach runter, dafür waren die Untoten sozusagen in ihrem Umfeld aufgeschmissen. Erst mit der Flucht aus der Arktis wurden sie zu einer weitaus größeren Gefahr, deshalb ist die Gruppierung mit der jetzigen Situation etwas überfordert und steht sozusagen unter großer Anspannung.
Sie sind erst vor Kurzem (über viele Umwege, mit einem großen Segelboot) in Virginia angekommen und legen für Besorgungen an. Man muss beachten, dass sie erst jüngst in Kontakt mit den 'funktionsfähigen' Untoten getreten sind und es daher eine Herausforderung für sie darstellt. Man hat also keine erstarrten Toten vor sich, die man ohne weiteres ausschalten kann, sondern sich bewegende und manchmal viel zu schnelle Tote an den Fersen hängen. Allgemein herrscht keine besonders heitere Stimmung, aber keiner möchte den Kopf in Sand stecken und aufgeben. Momentan gibt es noch kein konkretes Ziel für die Gruppe, das möchte ich dann eher mit allen anwesenden Spielern besprechen und festlegen.

Figuren | Es wäre vorbildlich, wenn man die Informationen aus den Texten mit eigenen Ideen verarbeitet / verbindet. Die FC-Vorschläge sind nur Vorschläge. Wenn sie einem Gast nicht gefallen sollten, kann man kurz eine Absprache halten und sie für sich ändern lassen, dem stehe ich nicht verschlossen gegenüber. Es sollte selbstverständlich logisch sein, dass die Forscherin z.B. keine Mitte-Ende 20 Person sein kann und soll, etc. pp.
Insgesamt hocken sie jetzt ein Jahr aufeinander, demnach sind die Relations untereinander wichtig. Da kann und soll man sich auch absprechen. Ich gehe davon aus, dass, so wie im Text kurz impliziert wurde, sie einander vertrauen und ein Verlust ins Knochenmark gehen würde. Sie sind sozusagen die letzten Überlebenden einer Station aus der Arktis.

Schlusswort | Sie stellen keine offizielle Gruppe dar, könnte sich aber bei einer wirklich guten Idee und der Einwilligung vom Team zu einer entwickeln lassen. Ich erwarte keine Top-Schreiber mit unglaublichen Qualitäten, so dass ich aus dem Häuschen bin. Mir reichen motivierte Spieler, die nicht den Atem über Nacht verlieren und sich bei kleineren Missverständnissen verkriechen gehen müssen.
Alles in allem sehe ich viel Potenzial für die (momentan) vier Köpfe. Ideen, Planungen und alles Weitere wird selbstverständlich abgesprochen - da bemühe ich mich persönlich kräftig drum.
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