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why are we here?
Elaine Harvey
Mia Danvers
01.06.2020 Rande Alexandria-Base der Raider
Ally
there are no good guys.
Still, they ask me where I've been. Pretend to care, nod their head. Never thought they'd have to ask. Never thought it would end like this.
Elaine hatte bisher ein interessantes Leben mit ihren mittlerweile 26 Jahren hinter sich. Dennoch würde sie insgeheim und wenn sie wenigstens einmal wirklich ehrlich sein sollte zu sich selbst, zumindest einige davon gegen jedes andere und stinknormale Leben eintauschen. Die ehemalige Trickbetrügerin hatte einiges erlebt und erschuf seit Jahren nur Trugbilder. Häufig auch um ihre eigene Person. Als Tochter eines Deputy Sheriffs wollte sie eigentlich nur den Stolz ihres Vaters. In einem kurzen Moment glaubte sie, hätte sie diesen auch gehabt. Zumindest bis die Apokalypse dem ein Ende setzte. Sie wurde Teil eines nicht wirklich organisierten Haufens, welches sich Raider nennt. Doch nachdem sie die Marke ihres Vaters bei einem der Mitglieder des Anführers fand sah sie rot und erschoss den Mann nach einem Kampf. Man hielt sie dafür als Strafe über Wochen gefangen.
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#1
Why are we here?



Ob es sich besser anfühlte endlich wieder laufen zu können? Die steifen Glieder zu strecken und - Gott verdammt - sich eigenständig waschen zu können? Scheiße, ja! Elaine war noch immer nicht fit und sie wusste noch nicht, wann sie das wieder werden würde. Die äußerlichen Wunden wir die Abschürfungen durch das Fesseln an den Stuhl waren verblasst. Ihre Muskeln hatten zum Glück nicht all zu viel Schaden genommen, zumindest war das ihre laienhafte Einschätzung. Aber noch immer war sie relativ wackelig auf den Beinen. Als sie aus ihrem eigenen kleinen Haus stolperte. Immerhin etwas was sie zurück bekommen hatte. Die Waffen hatte man ihr genommen. Ihren Job hatte man ihr genommen und damit auch ihre Freiheit. Wenn sie nicht auch außerhalb der Mauern der Basis sein konnte, dann fühlte sie sich wieder zurück in diesem Keller bei den grauenhaft stinkenden Zombies. Wie Lucian es geschafft hatte die beiden recht unbemerkt da hinab zu schaffen konnte Elaine sich nicht denken. Aber sie hatte auch Angst danach zu fragen. Angst.. Schon seltsam. Die hatte sie ewig nicht mehr gespürt. Angst, Trauer, Wut .. diese Mischung hatte sie lange nicht mehr gefühlt es sie hasste es. Sie sollte sich hier doch sicher fühlen, oder etwa nicht? Na klar musste sie einen Teil dazu beitragen aber das war doch der Deal gewesen? Doch jetzt war sie sich dessen nicht mehr sicher. Die letzten Tage hatte sie sich versteckt. Hatte kaum jeden an sich heran gelassen. Außer die neusten Gefangenen @Amber Martinez und @Barbara Massey. Sie taten Elaine leid, wenn man es so sagen konnte. Aber zugleich war sie auch egoistisch genug um dankbar sein zu können. Immerhin hatten sie sie versorgt. Die Augenringe verrieten jedoch, dass noch einiges fehlte.

Die wenigen Stufen schaffte die Harvey in dem sie sich am weißen Geländer festhielt. Sport machen wäre eventuell eine Lösung und ihren Körper damit zwingen wieder fitter zu werden. Doch sie hatte es nicht so mit Joggen. Noch schlimmer war da die fehlende Motivation dazu. Ein falsches Lächeln zur Begrüßung an einen der Raider als er an ihr vorbei lief. Das fehlende Interesse an Unterstützung kam ihr nur gelegen. Das letzte was sie wollte ist dass jemand sie stützen wollte. Dafür war Elaine zu stur und zu stolz. Sie atmete kurz die kühler werdende Nachtluft durch. Es waren weniger Mitglieder der Gruppe unterwegs und sie hatte tatsächlich die Gelegenheit durchzuatmen ohne auf zu viele von ihnen zu treffen. Mit langsamen Schritten trat sie auf den Asphalt und weiter weg von dem bisschen nächtlichem Leben. Und irgendwann war Ruhe. Spärliches Licht erhellte die abschüssige Straße und das meiste kam vom Mond und den Sternen. Teilweise unter Schmerzen kletterte sie den Wachposten hinauf bis sie sich etwas schwerer atmend oben angekommen an das Geländer lehnen konnte. "Scheiße.", murrte sie. Das hatte sie sich nun nicht so gewünscht gehabt. Generell fand sie es belastend und sie verfluchte in diesem Moment einmal mehr den Anführer den sie sich ausgewählt hatte. Dumm. Einfach dumm. Genervt von sich und der gesamten Situation wand sie sich um. Einige Meter weiter wusste sie von zwei Sesseln. Dass zumindest einer von ihnen jedoch besetzt war hätte sie nicht erwartet. Besonders nicht um wen es sich dabei handelte. "Fuck." Sie betrachtete das Gesicht welches von braunen langen Haaren umrandet war. Das Gesicht welches ihr so vertraut vorkam obwohl sie es bisher nur einmal gesehen hatte. Das konnte doch nicht wahr sein? Was machte sie hier? Ausgerechnet hier? Fragen und noch mehr Fragen kamen auf. Und dann noch etwas, was ihr aktuell so fremd war: Freude. Seit einer gefühlten Ewigkeit schlicht sich ein schwaches, jedoch echtes Lächeln. Elaine versuchte es zu überspielen dass ihr das Laufen schwer fiel und blieb neben dem freien Sessel stehen bei welchem sie sich abstützte. "Schöne Nacht, hm?" Den Blick zunächst nach oben gerichtet, bevor sie wieder zu Mia blickte. "Dein Anblick ist immer noch schöner." Oh, Elaine. Der war flach. Aber hey, es ging ihr schließlich schon mal besser. Das merkte sie selbst und verzog etwas das Gesicht bevor sie sich in das Polster endlich sinken ließ.

"You don't get tired of surviving. You just push on. You got to."
Es gibt kaum mehr einen Menschen auf der Welt, der die 25-jährige Mia wirklich kennt. Zum einen mag das daran liegen, dass sie die Menschen seit dem Ausbruch der Seuche meidet und zum anderen hat sie ihre gesamte Familie verloren. Einzig ihr Stiefbruder lebt noch, ist jedoch seit einer Weile verschollen. Die Suche nach diesem hat die ehemalige Sportschützin und Journalismusstudentin zu den Raidern getrieben, bei welchen sie allerdings nur so lange bleiben will, wie es nötig ist.
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#2
Why are we here?



Sie fühlte sich nicht wohl damit, ein Teil dieses Packs zu sein. Diese Leute waren gefährlich und rücksichtslos, aber Mia war durchaus bewusst, dass sie auf ihre Hilfe angewiesen war. Alleine die Tatsache, dass sie es auf eigene Faust kaum schaffen würde Mo aufzuspüren, hatte sie dazu getrieben, einen Pakt mit dem Teufel einzugehen. Ihr war es egal, ob der Typ Luc oder Lucifer hieß, im Endeffekt war es wohl so ziemlich dasselbe. Aber je länger sie darüber nachgedacht hatte, desto härter traf sie die Erkenntnis, dass sie selbst nicht besser war. Was Mo anging, war sie ebenso gefährlich und rücksichtslos. Vielleicht passte sie doch ganz gut hierher - nein, diese Gedanken schob sie schnell wieder beiseite. Seit dem Untergang der Welt, in der sie aufgewachsen war, fühlte Mia sich wie ein einziger riesiger Zwiespalt zwischen Überleben und Moralvorstellung. Wenn man zu viel darüber nachdachte, konnte man nur verrückt werden, weshalb sie immer wieder versuchte, das Grübeln einzustellen. Stattdessen saß sie in einem der gepolsterten Sessel auf dem Wachposten und starrte in die Nacht hinaus. Die Brünette redete sich gerne ein, etwas wichtiges zu tun, solange sie Ausschau hielt. Vermutlich wusste jeder, was sie eigentlich zu erblicken hoffte, aber niemand sprach es aus, wofür sie unendlich dankbar war. Es war ihr gerade recht, dass niemand mit ihr hier Kontakt knüpfen wollte. Wollte sie ja schließlich auch nicht, denn die Leute waren ihr einfach zu suspekt. Sie traute ihnen nicht wirklich, schon gar nicht, seit sie von der Gefangennahme der zwei Ärztinnen Wind bekommen hatte. Die Raider plünderten nicht nur alles und jeden, sie beuteten auch andere Menschen aus. Es war nichts anderes als Sklaverei. Vielleicht sogar noch schlimmer, allerdings wollte sie sich nichts genaueres ausmalen. Noch immer hatte sie den Plan, sobald es ging von hier abzuhauen. Nur hatte sie mittlerweile den Eindruck gewonnen, dass dieses Unterfangen schwieriger werden könnte, als ursprünglich gedacht.

Vertieft in die Stille und die Dunkelheit, bemerkte sie Elaines Anwesenheit erst, als sie ihre Stimme vernahm. Zwar zuckte Mia nicht zusammen, allerdings konnte sie nicht anders, als die Blonde für einen Moment stumm anzustarren. Es dauerte eine Weile, bis ihr richtig bewusst wurde, wer da vor ihr stand. Nicht etwa weil Elaine keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte, ganz im Gegenteil, sondern eher weil sie nicht unbedingt erwartet hatte, sie hier anzutreffen. Mia hatte sie nicht für den Typ von Frau gehalten, der hier rein passte, aber vermutlich dachte die andere genau dasselbe über sie selbst. Ihre Verblüffung hielt jedoch nur solange an, bis sie den plumpen Anmachspruch vernahm, woraufhin sie unweigerlich grinsen musste. Ja, irgendwo freute sie sich, Elaine unter all diesen Misstrauen erweckenden Personen zu sehen...andererseits schien es auch nicht unbedingt von Vorteil zu sein, da sie immer noch das Gefühl hatte, ihr nach ihrer letzten und bis zu diesem Zeitpunkt auch einzigen Begegnung etwas schuldig zu sein. Trotzdem konnte sie nicht anders, als zu sticheln.
"Nimm's mir nicht übel, aber du siehst echt scheiße aus.", bemerkte sie also schmunzelnd. Mia war sich nicht sicher, ob sie Elaines Kompliment ernst nehmen sollte, also versuchte sie einfach, ihre Unsicherheit darüber zu überspielen. "Was ist passiert?", fragte sie bemüht tonlos, nachdem sie mit einem Nicken auf ihre Handgelenke und ihr Gesicht gedeutet hatte. Zwar schienen die Stellen schon verblasst zu sein, waren aber dennoch recht auffällig und die Augenringe waren nicht zu übersehen. Ihr Interesse war echt, schließlich konnte sie nicht leugnen, dass sie die Harvey mochte. Aber es war in ihrer aktuellen Situation nicht gerade ungefährlich, etwas für jemand anderes übrig zu haben. "Das letzte Mal, das ich dich gesehen habe, hättest du es mit Sicherheit auch mit dieser Nacht aufnehmen können.", schob sie noch hinterher und richtete den Blick in Richtung Sterne. Verdammte Scheiße., dachte sie sich stumm. Diese Situation wurde schon jetzt ziemlich awkward. Unschlüssig, wie sie sich verhalten sollte, biss sie sich auf die Unterlippe und vermied es, den Blick in die Richtung ihrer neuen Gesellschaft wandern zu lassen.

Ally
there are no good guys.
Still, they ask me where I've been. Pretend to care, nod their head. Never thought they'd have to ask. Never thought it would end like this.
Elaine hatte bisher ein interessantes Leben mit ihren mittlerweile 26 Jahren hinter sich. Dennoch würde sie insgeheim und wenn sie wenigstens einmal wirklich ehrlich sein sollte zu sich selbst, zumindest einige davon gegen jedes andere und stinknormale Leben eintauschen. Die ehemalige Trickbetrügerin hatte einiges erlebt und erschuf seit Jahren nur Trugbilder. Häufig auch um ihre eigene Person. Als Tochter eines Deputy Sheriffs wollte sie eigentlich nur den Stolz ihres Vaters. In einem kurzen Moment glaubte sie, hätte sie diesen auch gehabt. Zumindest bis die Apokalypse dem ein Ende setzte. Sie wurde Teil eines nicht wirklich organisierten Haufens, welches sich Raider nennt. Doch nachdem sie die Marke ihres Vaters bei einem der Mitglieder des Anführers fand sah sie rot und erschoss den Mann nach einem Kampf. Man hielt sie dafür als Strafe über Wochen gefangen.
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#3
Why are we here?



Wenn man den abgenutzten Sessel bereits als weiches Polster empfand stimmte etwas nicht. Aber für Elaine war es gerade eine Wohltat. Außerdem würde jeder vermutlich genauso denken wenn man Wochen auf einem beschissenen harten Stuhl verbracht hatte. Das Gefühl bequem zu sitzen ließ sie auch eher darüber hin weg kommen dass ihr Spruch gerade so ziemlich das Schlechteste war, was sie jemals gebracht hatte. Womöglich könnte er mit den Typen mithalten der sie damals fragte ob ihre Flügel den Fall vom Himmel gut abfedern konnten. Immerhin hatte er ihn etwas umformuliert, dennoch hatte sie ein wenig das Verlangen gespürt ihn dafür mit einem Lächeln zu boxen. Hach, zugegeben. Elaine hatte an dem Tag ohne hin keine gute Laune und war daher grundgenervt. Es lag da noch nicht einmal an der schlechten Anmache. Das Traurige war jedoch, dass ihre Anmache noch mieser gewesen war. Erneut verzog sie kläglich bei Mias Reaktion das Gesicht und rutschte ein wenig nach unten bis sie den Kopf auf dem Sesselrücken ablegen konnte. Ha, Scheiße. Ja das Wort passte ganz gut. Das leicht gequälte Lächeln schlich sich wieder auf die trockenen Lippen während sie ihren Kopf zu ihr lehnte. "Den Anführer verärgert.", kam es schlicht als Antwort von ihr was passiert sei. Zur Unterstreichung und auch um das Ganze herunterzuspielen hob sie beide Hände an als würde sie mit den Schultern zucken. Es war besser es herunterzuspielen oder zuzugeben dass sie selbst Schuld war. Elaine glaubte es ja schon selbst. Das entschuldigte die Strafe aber nicht. Zumal sie der Meinung war jedes Recht gehabt zu haben. Und damit würde sie vermutlich allein sein, was ich jedoch vollkommen egal war. "Vergeht wieder, zerbrich' dir deinen hübschen Kopf nicht darüber.", murmelte sie und wollte eindeutig nicht weiter darüber reden. Vielleicht irgendwann anders.

Stattdessen wollte sich Elaine über andere Dinge unterhalten. Sie hatte so viele Fragen. Ihre allgemeine Müdigkeit verschleierte ihre Freude ziemlich gut und ließ sie nicht zu sehr aufblitzen. Das kam ihr nur zu Gute. Im Gegensatz zu Mia hatte sie keinerlei Probleme ihre Gesprächspartnerin zu betrachten. "Seit dem scheint eine Menge passiert zu sein." Der Tonfall wurde ernster und die Harvey runzelte die Stirn während sie darüber nachdachte wie lange es schon her war. Manchmal war es schwer für sie die Zeit im Blick zu halten. Doch es mussten auf jeden Fall etwas über zwei Monate her sein. Wenn sie ihre Gefangenschaft dazurechnete... drei? Die Blonde richtete sich wieder etwas auf und schob ihren Arsch soweit dass sie nun in Mias Richtung saß. "Was machst du hier?" Für Elaine war es vollkommen unverständlich. Dass Mia erst in den letzten Wochen dazugekommen war, war jedoch auch ihr klar. "Du hast dir hier die denkbar schlechtesten neuen Buddies ausgesucht die du finden konntest." Ging es nur ihr so oder wäre eine Flasche Hochprozentiger gerade genau das Richtige? Elaine blickte sich um, sie kannte doch die Jungs und Mädels vom Wachdienst mittlerweile. Es war einer der Gründe weshalb sie überhaupt ausgerechnet hier her gekommen war. Ihre Hände suchten hinter und um den Sessel bis sie ein provisorisches und eher schlecht aber funktionales Schranktürchen im Holzblocktisch der Marke Eigenbau entdeckte. "Schon besser." Die Worte wurden vom leisen dumpfen Geräusch vom Abstellen der etwas über halb vollen Vodkaflasche untermalt.



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