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I'm pretty sure those're my balls you've found
Jack Daniels
Charlene Hayes
18.04.2020 Cape Henry Lighthouse // Nachmittags
You can pay a mercenary to fight, you can't pay him to die.
43 Jahre hat Command Sergeant Major Jack Daniels überlebt. 43 Jahre, wo 90 % davon einfach nur reiner Bullshit gewesen ist. Mit einem Alki-Vater und Drogenabhängige Hure als Mutter, gab es lange Zeit nur ein Ziel in JDs Leben - das Leben seiner Schwester, Minnie, beschützen. Dann viel später gab es zu viele Leben, die es zu beschützen gab, dass JD sie schon gar nicht mehr zählen konnte... doch es gab nur 3, die so wichtig waren, dass der Verlust von zwei dieser Menschen, den Soldaten zerstört hat. Nach dem brutalen Ableben seiner Frau, das Verschwinden seiner kleinen Tochter, gab es noch nicht einmal mehr die Army, die ihn halten konnte. Er wandte sich von allem, bis auf seiner Schwester ab, schloss sich eine Gruppe von Söldner an... und der Rest hat mittlerweile keine Bedeutung mehr, denn die Zombies gefährden alles und jeden. Deswegen auch die Gruppe in der Atlantic University. Es soll einen sicheren Ort sein, für sich und die Zivilisten, die sich unter die Söldner gemischt werden. Aber auch das hat für JD nur sehr wenig Bedeutung, da er nicht weiß, ob seine Schwester noch lebt und auch keine Ahnung hat, wo er nach ihr suchen sollte.
Abwesend
#1
I'm pretty sure those're my balls you've found.
You gonna count 'em out now? Because I'll save you the trouble. There's two.


Die letzten Tagen waren sehr ruhig in der Universität gewesen. Viel zu ruhig, wenn man JD fragte. Die kleine Truppe um @Lincoln Fox war noch nicht zurückgekehrt, doch der Daniels machte sich um seinen Kameraden nur wenige Sorgen. Lincoln war ein Überlebenskünstler und dazu auch noch fähig. Es mochte Jack nicht gefallen, dass er nun schon seit einigen Wochen weg gewesen war, aber jeder von ihnen, der nicht mit geschlossenen Augen durch die jetzige Welt lief, wusste, wie es da draußen ablief. Da schüttelte der Hüne einfach negative Gedanken ab und konzentrierte sich auf den Job, den man machen wollte, selbst dann, wenn der Job eigentlich vollkommen unerwünscht gewesen war. Denn er hatte sich sicherlich nicht darum gerissen, die Zivilisten in der Universität aufzunehmen. Doch Job war Job.

Weswegen der Command Sergeant Major auch jetzt wieder unterwegs war. Er hatte zwei Mann mit sich genommen, damit sie am Strand entlang aufräumen konnten. Denn auch wenn es selten vorkam, wurde doch das eine oder andere Mal den ein oder anderen Untoten vom Meer ausgekotzt. Und auch wenn die North End Beach schon ein paar Minuten entfernt von der Universität war, wollte man nicht unbedingt irgendwann von einer Horde angespülten Zombies überrannt werden. Während sie aber einmal dabei waren, wollte sich Jack auch noch Fort Story ansehen. Vielleicht gab es ja da noch etwas zu holen, weswegen der Glatzkopf seine zwei Männer anwies immer in Hörweite zu sein, für den Fall, dass es Probleme gab. Bisher hatten sie aber schon Glück gehabt und hatten sich bis zu dem Leuchtturm bewegen können, der in Fort Story zu finden war. Während die Jungs sich in der Umgebung umsah, bewegte JD sich selbst auf dem Leuchtturm zu, weil er sich einen genauen Blick auf die Umgebung gönnen wollte. Konnte ja in seinen Augen nicht schaden, auch wenn zwischen der Universität und dem Inland schon ein recht dichter Wald lag, über dem der Leuchtturm auch nicht wirklich hinausragte. Aber man konnte zumindest aufs Meer hinausschauen.

Keri
Talk to my Hand...
"Life isn't about waiting for the storm to pass, it's about learning how to dance in the rain."
Ist schon scheiße, wenn um einen herum die Welt langsam den Bach runter geht und man nichts anderes tun kann, als zuzuschauen und seinen eigenen Arsch zu retten… nicht? Dabei war Charly bis vor wenigen Monaten noch guter Dinge, dass sie endlich ihr Glück gefunden hatte. Einen spannenden Job als Detective bei der Homicide Unit des PPD, kurz davor ihre große Liebe Wesley zu heiraten … ja… und dann kam dieser Virus – und plötzlich übernahmen die Zombies ihr geliebtes Philly! The Walking Dead war ein Witz gegen das, was Charlene plötzlich erwartete – und zu allem Überfluss verschwand dann nicht nur Wesley, als hätte ihn plötzlich der Erdboden verschluckt – nein, sie verlor auch den Kontakt zu ihrem Bruder Dexter, kurz nachdem sie beschlossen hatten sich zu treffen, um dann gemeinsam einen Plan zu schmieden wie es weiter gehen würde… nun ist sie also auf der Suche… nach Wes… nach Dex - nach einer gottverdammten Idee, wie sie noch etwas positives an dieser verfluchten Apokalypse finden soll!
Abwesend
#2
Nach ihrer Begegnung vor einigen Tagen – als sie es vermutlich mit mehr Glück als Verstand durch den Chesapeak Bay Bridge Tunnel geschafft hatte – war Charlenes Bedarf an menschlichen Interaktionen für die nächste Zeit erstmal wieder gestillt. Die Brünette war froh gewesen, als sie wieder alleine ihrer Wege ziehen konnte und hatte aufs Neue festgestellt, dass sie in dieser Apokalypse-Welt lieber als One-Woman-Show unterwegs war, als sich Gedanken über Begleiter zu machen, die vom Kaliber ‚Ross‘ waren. Eindeutig ein selten nerviges Exemplar von Vollidiot! Zwar hatte sie noch immer nicht die Hoffnung aufgegeben Wes wiederzufinden – und sich dann mit ihm gemeinsam auf die Suche nach ihrem Bruder Dexter zu machen… but well - das alles ging merklich langsamer von statten, als es vermutlich noch vor einem Jahr der Fall gewesen wäre. Manchmal vermisste sie es wirklich, sich einfach in ein Auto… einen Zug oder ein gottverdammtes Flugzeug zu setzen, dass sie zielgenau dort hin brachte, wo sie hin wollte – auch wenn man zugegebenermaßen noch jede Menge Fahrzeuge und Sprit fand – aber so ein röhrender Motor machte einen eben auch schnell zur Zielscheibe… und das nicht nur für hungrige Zombies, die sich über Essen auf Rädern freuten!

Aber es gab auch noch jede Menge anderer Annehmlichkeiten, die Charly erst jetzt zu schätzen wusste, da sie nicht mehr darauf zurückgreifen konnte… mal eben per Smartphone etwas googlen… OH!! Oder sich von Google Maps an sein gewünschtes Ziel lotsen zu lassen. Wie sehr sie es vermisste morgens einfach einen Abstecher in ihren Lieblingscoffeeshop zu machen, um sich einen großen Becher frisch gebrühten Kaffee zu holen – und manches Mal hatte sie schon dem Verlust und ofenfrischen Frischkäse-Bagles nachgetrauert… Aber all das hätte sie sofort und ohne zu zögern eingetauscht, für die Information wo ihr Verlobter abgeblieben war! Charly hatte auf diversen Kanälen Nachforschungen betrieben, bevor beinahe alle Kommunikationswege nach und nach zusammengebrochen waren – und so klammerte sie sich aktuell an die (wenn auch geringe) Hoffnung, dass Wesley vor dem Zusammenbruch der Zivilisation zur Naval Base nach Norfolk gebracht worden sein soll.

Ob dem tatsächlich so war – und wie es auf dem Militärstützpunkt mittlerweile aussah, konnte sie allerdings nur raten. Eines war jedoch klar: sobald sie ihre Vorräte wieder ein wenig aufgestockt und sich von ihrem ungeplanten Straßenkrieg erholt hatte, würde sie ihr Glück dort versuchen und notfalls die gesamte Base auf den Kopf stellen, um einen Hinweis auf Wesleys Verbleib zu finden! Doch bis dahin? War sie erstmal froh gewesen auf dem Gelände von Fort Story einen halbwegs sicheren und ruhigen Ort zum auffüllen ihrer inneren Batterien gefunden zu haben – denn selbst wenn Charly rein beruflich schon immer fit hatte sein müssen: Auch an ihr war der vergangene Marsch von Philly aus die Ostküste runter nicht vollkommen spurlos vorübergezogen – von dieser verdammte Erinnerung an ihr Treffen mit Marcus und Ross, in Form des schmerzhaften Streifschusses, mal ganz abgesehen! Und dabei waren es zuvor weniger die körperlichen Strapazen, als die psychische Belastung, die ständige Anspannung und das auf der Hut sein müssen – ebenso wie die (selbstgewählte) Einsamkeit - welche merklich angefangen hatten an Charlys Energiereserven zu zehren. Da erschienen ihr ein paar Tage Ruhe und Erholung gerade wie ein Karibikurlaub… auch wenn sie tatsächlich nur auf einer alten Pritsche im Kopf des Leuchtturms lag und bei geschlossenen Augen dem Rauschen des Atlantiks lauschte, dass da wohl ein wenig ihre Phantasie beflügelte. Zumindest aber fühlte sie sich in dem ausgedienten Bauwerk sicher, denn das die Zugangstüre unten ordentlich verriegelt war, davon hatte sich Charlene doppelt und dreifach versichert, ehe sie nach oben gegangen war, um den Ausblick aufs Meer zu genießen.



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