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i hope i float
Barbara Massey
Amber Martinez
23.05.2020 Improvisiertes Lager
bine
little bit of wolf in me
please don't waste your breath, i'm not wasting mine. i got things to do, let's not waste time.
Auf den ersten Blick würde die 35-jährige Barbara Massey, von ihren Freunden 'Babs' genannt, wohl wirken wie die typische Vorstadt-Ehefrau. Die gelernte Sanitäterin lässt sich allerdings nichts gefallen und scheut sich auch nicht, sich die Hände schmutzig zu machen, um das zu tun, was eben getan werden muss. Außerdem ging ihre Ehe schon eine ganze Weile, bevor die Toten wieder anfingen aufzustehen, in die Brüche, womit sich dieser Punkt auch erledigt hätte. Zusammen mit ihrer besten Freundin, ihren Kindern und ein paar derer Freunde zog sie los, um in dieser ungemütlichen Welt zu überleben. Von der ehemaligen Gruppe ist aber mittlerweile, nachdem Barbara vor einigen Wochen auch noch ihre beste Freundin aus den Augen verlor, nicht mehr viel übrig. Genauer gesagt, ist die Blondine seit einigen Wochen alleine unterwegs. Babs gibt alles, um weiterhin zu überleben, da es ihr Ziel ist, ihre Kinder eines Tages wieder in die Arme schließen zu können und auch ihre beste Freundin Carrie würde sie gerne in Sicherheit wissen.
Offline
#1
wrist full of rocks &
i hope i float


Sie hatten schon bessere Zeiten gehabt in den Wochen, in denen sie sich jetzt zu zweit durchgeschlagen hatten, Amber und sie selbst. Barbara war froh gewesen, irgendwann Amber Martinez über den Weg gelaufen zu sein. Natürlich, die Frauen hatten sich anfangs ein wenig misstrauisch beschnuppert, aber schnell war ihnen klar geworden, dass sie zusammen einfach besser dran waren. Auf diese Weisen konnten sie sogar abwechselt mal ein bisschen die Augen zumachen und wussten, dass es da jemanden gab, der Wache hielt.
Im Moment hatten sie aber vor allem knurrende Mägen und Vorräte, die sich rasch dem Ende neigten. Sie hatten zwar gestern ein paar Läden im näheren Umfeld abgeklappert, aber die Ausbeute war mau gewesen, um das mal großzügig auszudrücken.
Seufzend breitete die Blonde das vor ihnen auf dem Boden aus, was sie noch zu essen hatten. Ein Tüte Chips, eine kleine Tüte Nüsse und ein paar Proteinriegel. Außerdem hatten sie noch zwei Flaschen 0,5 Liter irgendeines isotonischen Sportgetränks gefunden. Es war wohl besser als nichts, aber nicht wirklich etwas, womit man sich gut versorgt fühlte.

Ihr improvisiertes Lager war ein geplünderter Laden, dessen Frontscheibe zwar eingeschlagen war, aber Türen fest verrammelt waren. So mussten sie wenigstens nur diese eine Öffnung im Auge behalten. Und das war besser als nichts. Außerdem, so glaubten die beiden Frauen, würde ihr sehr unscheinbarer Unterschlupf wenigstens keine anderen Plünderer anlocken.
Es gab nämlich überhaupt nichts zu plündern. Und das war das Problem.
"Ich befürchte, wir müssen uns mal morgen in einem größeren Radius umsehen", teilte sie der Ärztin mit, die Stirn in Sorgenfalten gelegt. Eine ganze Zeit lang hatte es hier in der Gegen gut geklappt, sie hatten einfach die Vorräte in der Nähe abgeklappert. Aber natürlich ging alles irgendwann zur Neige.
"Du kennst dich nicht zufällig in der Umgebung aus, was?", fragte sie die Dunkelhaarige und warf ihr ein nervöses Lächeln zu. Sie war keine Einheimische, sie hatte nicht mal eine Ahnung, was sie ein paar Straßen weiter erwarten würde. Man konnte also sagen, dass Babs alles andere als euphorisch war.

Babs öffnete die Tüte mit den Kartoffelchips und hielt sie so, dass auch Amber sie gut erreichen konnte. Außerdem warf sie der Ärztin eine der Getränkeflaschen zu. Es war Zeit fürs Abendessen und sie sollten essen, wenn sie vor hatten, morgen nach Vorräten zu suchen. Die Frau hoffte, dass ihre Begleiterin ein paar Ideen hatte, sie selbst war nämlich noch ziemlich ratlos.




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