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Rhys Maxwell
33 Jahre
SML
Springer
Virginia
Gespielt von J
who are you to say that I'm crazy.
deep inside.

Hinter dem Lenkrad galt Rhys als ausgezeichneter Fahrer, der Mann wurde in seiner professionellen Karriere als Rennfahrer unter anderem als 'The Prodigy' bezeichnet. Der hochdekorierte Rennfahrer erhielt zahlreiche Werbeverträge, hatte kleinere Cameo-Auftritte in Filmen, wirkte in Werbespots mit und wuchs dadurch zu einem größeren Superstar auf. Trotz all der Erfolge, mit kleineren Missgeschicken, wollte das Management seinen Kontrakt noch nicht schlagartig verlängern. Rhys spielte bereits mit dem Gedanken ins Filmgeschäft umzusteigen, denn die Resonanzen für seine Auftritte waren überwiegend positiv und man sprach ihm ein natürliches Talent für Comedy zu. Noch vor dem Ausbruch hätte Rhys ein Engagement in einem Actionfilm, es war eine kleine und dennoch bedeutsame Rolle. Damit hätte man Rhys vermutlich endgültig ins Rennen für das Filmgeschäft schicken können.

Nicht alles verlief in seinem Privatleben aber rosig, die Fernbeziehung zu seiner jetzigen Ex-Freundin aus Virginia gab ihm nicht das nötige Glück im Liebesleben. Über kürzere Strecken waren sie glücklich, dann machten sich die großen Lücken in ihrem Liebesleben bemerkbar. Sie konnte ihren Job nicht aufgeben, um mit Rhys ein Leben zu führen, welches ihr nicht zusagte, und der Rennfahrer stand mit einem Fuß schon in Hollywood. Um zumindest ihr den Respekt erweisen zu können, fuhr der Mann die besagte Extrameile für die Frau bis nach Virginia und beide trennten sich im Guten. Nur blöd, dass er nie wieder aus Virginia raus kam, weil die Untoten schon bald durch die Straßen spazierten...

Das ist jetzt genau ein Jahr her, Rhys hat seine Ex-Freundin an die Untoten verloren und die seelischen Narben haben ihm eine tonnenschwere Last auf den Schultern gelegt. Von dem einstigen Rennfahrer, der sich selbstbewusst und arrogant zu geben wusste, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Rhys ist depressiv, verhalten und beinahe träge. An manchen Tagen zeigt sich der Mann kaum, die vier Wände sind ihm lieber und am besten kommt man erst gar nicht zu ihm. Mit dem Überlebensschuld-Syndrom in der einen Hand und Reue in der anderen versucht Rhys seinen Beitrag weiterhin zu leisten, sein Glück bei der Smith Mountain Lake Gruppe als Springer hält bis jetzt noch an. Wenn er etwas machen kann, wo er sicher ist, dass er das packt, sagt Rhys (trotz Beschwerden) nicht nein. Das bedeutet aber auch, dass er in dem Jahr viel gelernt hatte und das Lernen leider Gottes ihm viel abverlangte. Sobald es darum geht, das Nötigste zu tun, kann Rhys den besagten Schalter in seinem Kopf umlegen. Nicht alle können das, wollen es, doch für ihn ist es eine Notwendigkeit geworden.

In ihm steckt noch ein passabler Mensch. An manchen Tagen blüht der Mann auf, wirkt wie vorher, obwohl das natürlich keiner so genau wissen kann (außer man verfolgte ihn als Fan und Kenner). Er ist er selbst, noch vor dem Kollaps. Wirklich lange kann Rhys aber seine alten Charakterzüge nicht aufrechterhalten. Jetzt ist der dreiunddreißigjährige Mann eigentlich verbraucht, immerhin schlägt noch das Herz und das warme Blut in seinen Adern suggeriert keinen durchgeknallten und schießwütigen Überlebenden...
UDP-9 9MM AR15 (+ Schalldämpfer)
FNH FNX-45 Tactical
Wakizashi
Android Tablet
Brechstange
Touristenkarte

Beziehungen
familie
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little closer, close enough.
i'm a loser

loosen up.
# Vom einstigen Profirennfahrer mit Ambitionen als vielversprechender Schauspieler ist nicht mehr viel übrig geblieben, Rhys ist ein Schatten seiner selbst und lebt praktisch in den Tag hinein. Wenn er mal einen schlechten Tag, und davon besitzt Rhys in der Regel viele, zieht sich der Hochgewachsene ohne Vorwarnungen zurück. Rhys trauert hin und wieder seiner Vergangenheit nach, weil er sich dort durchzusetzen wusste. Trotz seiner depressiven Episoden funktioniert Rhys mehr oder weniger, er macht das Nötigste mit der übrigen Energie und weiß sozusagen seine letzten Reserven passabel einzusetzen. An manchen Tagen wagt sich Rhys nicht einmal aus den vier Wänden heraus. Das Jahr zieht sich wie ein ausgespuckter Kaugummi unter der Schuhsohle. Mit anderen Menschen möchte Rhys nur bedingten Kontakt halten, hier setzt der dreiunddreißigjährige Mann auf eine solide Unverbindlichkeit. Die Zeit der Autogramme sind zum Glück vorbei, genauso wie ein eigentlich bereits schon vertraglich festgehaltenen Auftritt in einem Action-Thriller Film.


# Das Leben als Berühmtheit hatte auch seine unschönen Schattenseiten, denn Rhys war zwar ein erfolgreicher Rennfahrer, nur seine Persönlichkeit wollte anfangs nicht so ganz mit dem Publikum connecten, das Management schlug vor, dass er seine Persönlichkeit auf eine Skala von 1-10 auf die 11 setzte. Die PR-Masche funktionierte, Rhys mutierte zu einem Publikumsliebling. Sonnenbrille, Zigarre im Mund, extravagante Anzüge, manchmal sogar mit einem Drink in der Hand zum Interview erscheinen, sich vollkommen erhaben geben, alles kein Problem gewesen. Rhys stand vor seinem letzten Kontrakt, man wusste nicht so ganz genau, ob er verlängert werden sollte. Kleine Gastauftritte in Werbespots, wo er Fast Food probierte, dann ein kleiner schwarzweiß Film für ein bekanntes Eau de Toilette, sogar ein Cameo in einem Film, er stieg dank der PR-Masche zu einem größeren Superstar auf (man wollte ihn für viel Marketing buchen, ein attraktives Gesicht verkaufte sich besser, Starpower war alles). Man lobte ihn für die Auftritte, sie öffneten ihm damals neue Türen zu einer anderen Welt. Der Sprücheklopfer mit großer Starpower erlebte seine größten Highlights, so eine Aftershowparty durfte nicht fehlen. Nicht in seiner Welt.


# Ihn traf die Seuche hart, härter als er sich jemals hätte ausmalen können. Tod und Verderben. Seine traumatischen Erlebnisse haben ihn gekennzeichnet, verstecken braucht Rhys es nicht. Er ist kein Mann von falscher Stärke; wenn man ihn sieht, wie er leidet, versucht er es nicht zu überspielen oder anderweitig schön zu sprechen. Die Untoten sind ihm bis heute nicht ganz geheuer, schreckt jedoch nicht wie ein Mädchen vor ihnen zurück. Wenn er sie töten muss, macht er das - ansonsten umgeht Rhys sie im besten Fall. Man musste keinen Kampf in Anspruch nehmen, wenn er nicht angefangen hat. Rhys erledigt den Job als Wachposten gerne, denn dort ist der einstige Rennfahrer für sich und muss nur auf seinen eigenen Rücken groß achten. Alles, was durchkommen will, muss an ihm vorbei. In seinem ersten Jahr erlegte Rhys bis dato nur einen einzigen 'Spezialgegner', das Ding gute Kugeln gut wegstecken.


# Es mag zwar paradox erscheinen, weil er seine Vergangenheit vermisst, doch darauf angesprochen und erinnert zu werden mag Rhys nicht. Im vorherigen Leben war Rhys aufgeweckter, er hatte mehr Energie, mehr Selbstbewusstsein - eigentlich schon ein absurd groß aufgezogenes Ego. Alphakerl. Wenn man ihn herausforderte, wollte er unbedingt den ersten Platz erreichen. Der Beste der Besten sein. Was war nämlich der Sinn und Zweck der Sache, wenn man nicht am ersten Platz vom Podest stellen wollte? Rhys hatte eine Siegermentalität. Das Denken eines Workaholics. Pole Position, Spitzenreiter, Zugpferd - er war der Mann, die ewige Nummer Eins unter den Zweit- und Drittplatzierten. Diverse Frauen im Bett gehabt, niemals die Eine. Immer eine kurze Beziehung gepflegt, nur nicht die wirklich guten und richtigen. Rhys hatte seine Arbeit stets über das persönliche Glück gestellt, sich selbst über alles andere. An manchen Tagen blitzt genau das noch auf, taucht hervor, ragt aus der Oberfläche hinaus, nur damit es später wieder komplett abstirbt. Rhys lebt noch irgendwo in ihm, der wahre Rhys, nicht dieser Klon aus Schwarzmalerei und schlechten Erlebnissen entstanden.


# Eine weitere prägende Erfahrung in seinem Leben waren feindlich gesinnte Überlebende, Gierige Plünderer, die nie genügend hatten und um ihr Überleben fürchten mussten. Rhys zählte sogar zu ihnen, wollte deswegen niemals einem Menschen auf tödliche Weise schaden. Letztendlich lief es darauf hinaus, dass selbst Rhys seine Leichen in den Keller trug. Zu den Mädels der Gruppe hegt Rhys keine negativen Gefühlen, er versucht seinen Beitrag bestmöglich zu leisten und achtet zugleich darauf, dass er sich nicht übernimmt. In seinem Zustand wären extra Arbeiten sowieso dünnes Eis.


# Eine Person mit derartigen Schwierigkeiten kann unberechenbar werden, Rhys hat hin und wieder seine durchaus sehr angespannten Momente. Panikattacken, Schweißausbrüche und eine aufflammende Wut gehören dazu. Dort kann Rhys ausfallend werden, es sich verscherzen, meint es grundsätzlich aber nicht so wie er es sagt. Gefangen in der Hitze des (Wort)Gefechtes. In den Momenten kann Rhys enorm hart durchgreifen, er ist zu Dingen fähig, die er sonst so gerne umgeht oder nicht in Anspruch nimmt. Seinen letzten Gefühlsausbruch hatte Rhys bei einer recht misslichen Lage. Unter all der derzeitigen Negativität steckt kein schlechter Kerl, Rhys probiert das Richtige zu tun.


# Um seinen Problemen meistens aus dem Weg zu gehen, da es heutzutage keine Therapeuten mehr zu geben scheint, die sich noch um so etwas kümmern könnten, bleibt Rhys körperlich aktiv. Er hält sich wahrlich fit. Liegestütze, Klimmzüge, Joggen und andere körperliche Aktivitäten lenken ihn von dem ab, was an ihm labt. Rhys war als Kind ein nicht besonders sportlicher Kerl, er wurde in der Schule aufgrund seines Gewichtes schon gemobbt. Wenn alle anderen immer die Leute um sich haben, mit denen du gerne befreundet gewesen wärst, es jedoch aufgrund deines Aussehens und der Körperfülle nicht klappte, fängst du an, dir Gedanken zu machen. Man könnte also meinen, dass die Leute seine besagte Siegermentalität brüteten, sie ins Leben riefen - Rhys erledigte den Rest. Später wollten dann die Leute, die ihn groß mieden, mit ihm zutun haben. Der dicke Junge hatte urplötzlich etwas in seinem Leben gerissen, fuhr schnelle Karren und verdiente ausgesprochen gutes Geld. Rhys war blöd genug gewesen, sich mit ihnen zu treffen und sich darauf einzulassen. Etwas an Rhys haben sie aber nicht ernsthaft verdient. Die fünf Minuten Blitzlicht haben nur einen vergänglichen Teint gebracht, spätestens morgen war wieder alles für sie vorbei.


# Für das Überleben geht Rhys die besagte Extrameile. Nur gewisse Dinge sind nicht vertretbar, vieles aber wiederum für ihn schon. Mit seinem jetzigen Denken fällt es Rhys nicht unbedingt schwer, sich den gegebenen Situationen anzupassen. Harte Zeiten erfordern einen harten Willen. Rhys schreckt nicht davor zurück, ein paar unmoralische Dinge zu schultern. Es ist nicht unbedingt das, was er sich wünschte. Die Smith Mountain Lake Gruppe muss nicht unbedingt erfahren, woher und wie Rhys die Sachen an den Mann / die Frau bringt. Schmeckt ihm nicht, das soll es auch nicht. Jeder, der daran Gefallen findet, ist ohnehin nicht ganz klar im Kopf. Rhys ist es auch nicht unbedingt, aber definitiv geistig ein wenig mehr auf der Höhe als gewisse austauschbare und selbst diagnostizierte Psycho- und Soziopathen die aber nur unter Komplexen leiden und sich weiß Gott etwas vormachen müssen.


# Nicht alles ist durchgängig zappenduster bei ihm. Manchmal ist der einstige Rennfahrer recht ausgelassen, er wirkt unbekümmert und wie ausgewechselt. Stimmungsschwankungen. Es ist dann so, als würde man sich mit einem ganz anderen Rhys unterhalten. Selbstbewusster, aufgeschlossener und lebendiger. Er ist die Kunstfigur von damals, was natürlich keiner so gut wie weiß. Charakterlicher Ausflug, Urlaub fürs Hirn.


# Seine Ausflüge können Tage in Anspruch nehmen. Rhys verlässt dich darauf, dass man nicht nach ihm sucht oder unnötige Sorgen schürt. Rhys findet seinen Weg zurück, auf die eine oder andere Weise. In der Regel sind seine Ausflüge nicht umsonst, es gab durchaus einige komplette unzufriedene Beschaffungen. Mit seinem Fahrzeug legt Rhys größere Distanzen zurück, bedient sich an den verlassenen und vereinsamten Autos um an Sprit zu gelangen. Seine Funktion in der Gruppe würde sich bestenfalls als Springer bezeichnen lassen. Wenn er etwas machen kann, macht er das. Nicht alles auf einmal, dafür an mehreren Teilen verteilt/eingeteilt.


# Gebürtig und aufgewachsen in Shreveport, Louisiana. Er hatte zwei Häuser während seiner Karriere besessen; einmal in Rockport (TX) und in der Nähe von Baton Rouge (LA). Der Grund für seinen momentanen Aufenthalt in Virginia ist der, dass er sich von seiner Ex-Freundin noch vor dem Ausbruch trennte. Fernbeziehungen waren nicht unbedingt das, was man auf Dauer machen sollte. Rhys' voller Terminkalender machte eine glückliche Beziehung nicht möglich. Nicht langfristig. Sie konnte ihren Job nicht aufgeben und Rhys wäre als angehender Schauspieler auch überwiegend unterwegs gewesen. Wenigstens verlief die Trennung erwachsen und im Guten. Jetzt steckt er seit dem Ausbruch hier fest. Er glaubt aber auch zu wissen, dass es woanders nicht besser abgelaufen war. Wieso also noch gehen, wenn man es sich am "Fleck" gemütlich machen kann? Das ist jetzt ein gutes Jahr her.... viel ist passiert, viel zu viel für das Gemüt.


# Ausgesprochen wird sein Name als 'Reese', nicht 'Reis' (englische Ausgabe). Nicht alle haben es gecheckt, hat sich zu einer nervigen Sache entwickelt, darum spricht er das nochmal extra deutlicher aus um Missverständnisse aus dem Weg zu gehen.


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Registriert seit: 10.04.2021
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