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June Irvine
34 Jahre
SML
Gärtnerin
Virginia
Gespielt von Jane
We gather here, we line up weepin' in a sunlit room, and if I'm on fire, you'll be made of ashes too.
Die Zeit vor dem Seuchenausbruch erscheint nach all dem Leid und Erlebten surreal. Das Stöhnen der Untoten gehört inzwischen zur Geräuschkulisse des Apokalypsenalltags dazu sowie die ständige Sorge ums Überleben. June versucht zwar, sich davon nichts anmerken zu lassen, doch sie kann noch so strahlend lächeln: Die dunklen Augenringe und Sorgenfältchen auf ihrem Gesicht kann sie damit nicht wegzaubern. Denn die Apokalypse hat selbst bei diesem einst so verträumten Sonnenschein ihre Spuren hinterlassen, auch wenn man auf den ersten Blick meinen könnte, dass die offene und idealistische Optimistin mit einer rosaroten Brille durch die zombieverseuchte Welt läuft – die Gläser vollbeklebt mit glitzernden Einhornstickers. Aber das liegt wohl hauptsächlich daran, dass June sich selten beklagt – ein Charakterzug, den sie sich als kleines Kind angewöhnt hat. Denn hätte sie zu viel gejammert, wäre sie wohl noch schlimmer von ihren leiblichen Eltern behandelt worden, die aufgrund der Misshandlungen das Sorgerecht für June verloren. Eine Phase in ihrem Leben, die sie – trotz erfolgreicher Verdrängung – vor allem charakterlich geprägt hat. Ihre starke Abneigung gegenüber Gewalt und Konflikte halten sich noch bis heute, was nicht unbedingt immer sehr hilfreich ist.

Dennoch schätzt sich June sehr glücklich. Irgendetwas Gutes findet sie in jeder noch so tristen Situation. Denn auch wenn ihre leiblichen Eltern nie hätten Kinder haben dürfen, so hatte sie das Glück, dass sie von den gutherzigen Irvines, neben zwei anderen Mädchen, adoptiert wurde. Sie sind ihre Familie und würden es auch für immer bleiben. Auch sonst hatte sie kaum Anlass, sich zu beklagen: Sie liebte ihren Job als High School Englischlehrerin. Später lernte sie ihren liebevollen Lebenspartner kennen, der sie zwar geschwängert hatte, bevor er ihr einen Heiratsantrag gemacht hatte – aber sie lebten ja glücklicherweise in einer modernen Welt. Selbst jetzt, nach dem Ausbruch der Apokalypse, war sie immerhin glücklich genug, dass sie mit ihrer Schwester Jo(hanna) eine Person an ihrer Seite hatte, der sie vertrauen konnte. Ohne sie wäre June mental wohl zusammengebrochen und hätte die Geburt ihres Kindes mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht überlebt. Denn als ihre heile Welt von Zombies überrannt wurde, war sie bereits im zweiten Monat schwanger gewesen und da ihr Mann geschäftlich verreist war, wäre sie auf sich alleine gestellt gewesen. Ob er noch lebt weiss June nicht. Sie redet sich ein, dass sie sich damit abgefunden habe, ihn wohl nie wieder sehen zu können; doch eigentlich hofft sie immer noch auf ein Reunion und Happy End. Mit jedem weiteren Tag, der verstreicht, schwindet diese Hoffnung. Ihre Tochter Hanna wird ihren Vater wohl nie kennenlernen. Das hält sie nicht davon ab, ihren Kopf weiterhin tapfer aufrecht zu halten. June mag zwar eine schlechte Kämpferin und Waffenführerin sein, doch durch ihren fast unerschütterlichen Lebenswillen, versucht sie so gut es geht, eine mentale Stütze für diejenigen zu sein, die es brauchen und wollen. Sie vertraut ihrer Gruppe; keine Frage. Schliesslich wird diese von ihrer Schwester Jo angeführt und nach all den Monaten, die man zusammen im Hotel von Smith Mountain Lake verbracht hat, sind die wenigen Überlebenden irgendwie zur Familie geworden.
japanisches Küchenmesser + Messerscheide (Leder)
2 Paar Stricknadeln und Wollknäuel
Babytasche und Inhalt
Taschenuhr mit Automatikaufzug (kaputt)
kleiner handgemachter Blumentopf
The Importance of Being Earnest v. O. Wilde
Bleistifte und 2 Notizbücher (voll und halbvoll)

# June wurde mit fünf Jahren von den Irvines adoptiert; einem gutherzigen Ehepaar, das selbst keine Kinder bekommen konnte. Adoptiert wurden noch zwei weitere Mädchen. Für June ist seit ihrer Adoption klar gewesen, dass sie ihre richtige Familie sind.
# Als Erbstück erhielt June von ihren Adoptiveltern eine Taschenuhr mit Automatikaufzug, die jedoch kaputtging, als ein Zombie sie überraschte und sie hinfiel.
# Ihr Mann war ein viel beschäftigter Geschäftsmann, der oft verreisen musste. Deshalb hielt sich June während seiner Abwesenheit oft bei ihrer Schwester Jo auf.
# June ist zwar immer noch eine sehr aufgeschlossene und freundliche Person, aber seit dem Ausbruch und vor allem seit sie ihre Tochter (Hanna; geb. 02. Feb. 2020) bekommen hat, ist sie fremden Leuten gegenüber misstrausicher geworden. Heisst aber nicht, dass sie gar kein Vertrauen mehr zu Fremden fasst; es dauert halt nur länger als früher.
# Eine herausragende Athletin war June noch nie gewesen. Sie besitzt gerade noch so eine durchschnittliche Ausdauer. Aber sie bemüht sich besser zu werden, wobei ihr der Umgang mit Waffen schlicht noch nicht gelingen will. Vermutlich liegt das unter anderem an ihrem verträumten Charakter. Sie lässt sich leicht ablenken und ist oft unachtsam bzw. kann sich nur schlecht konzentrieren, wenn sie sich nicht für etwas begeistern kann.
# Vor der Apokalypse ernährte sich June vegetarisch und bewegte sich, als sie noch jünger war, auch auf der Hippie-Schiene. Inzwischen verzichtet sie aber auf den Vegetarismus; man isst, was man bekommt.
# Schon von klein auf war June sehr naturverbunden gewesen. Wäre sie kein so grosser Bücherwurm gewesen, wäre sie vermutlich Gärtnerin geworden; war dafür eine umso leidenschaftlichere Hobby-Gärtnerin.
# Zu ihren Lieblingsautoren zählen Virginia Woolf, J. R. R. Tolkien, Ernest Hemingway und Oscar Wilde; eine zerlesene Miniausgabe von Wildes „The Importance of Being Earnest“ trägt June immer in der Tasche mit sich rum; die Ränder und freien Seiten sind inzwischen mit den Zitaten ihrer Lieblingsautoren vollgeschrieben.
# Lieblingsblumen: Sonnenblumen, Hortensien und Dahlien
# Lieblingskräuter: Pfefferminze und Basilikum (Samen davon nimmt sie sich immer mit, wenn sie welche findet.)
# Ihre (Adoptiv)Schwester Jo hatte ihr zum 26. Geburtstag einen kleinen selbstgemachten Mini-Blumentopf geschenkt, der für June fast schon heilig ist.
# Immer mit dabei sind auch Junes zwei Notizbücher. Das eine ist bereits voll und enthält Notizen zum Gärtnern, die sie sich von [der Farmerin] eingeholt hat.
# June ist sehr belesen und besitzt ein breites Allgemeinwissen; dieses Wissen ist jedoch auf die Theorie beschränkt.
# tendiert dazu, zu viel einzupacken; June ist ein kleiner Messi und kann sich nur schlecht von Dingen trennen, weil sie in fast allem einen Erinnerungswert findet.
# Als Mutter fühlt sie sich immer noch sehr unsicher und oft auch überfordert. Zwar hat sie sich in einer Buchhandlung mit einigen Elternratgebern zugedeckt, doch in der Praxis – und mit der Apokalypse sowieso – sieht natürlich alles anders aus.

Beziehungen
familie
Johanna Irvine
37 Jahre alt » SML
Adoptivschwester; die einzige Person, mit der June noch glückliche Erinnerungen an die Zeit vor dem Ausbruch teilt. Sie vertraut Hanna nur ihr an.

[NPC] Hanna Irvine
3 Monate » SML
Tochter; kleiner Sonnenschein im tristen Apokalypsenleben

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Quests
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Registriert seit: 23.01.2021
Status: Offline

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