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Austin Lewis
36 Jahre
Loner
mugger
Virginia
Gespielt von Cora
Watch your tongue or have it cut from your head. Save your life by keeping whispers unsaid.
Austin wurde vor 36 Jahren als letztes von vier Kindern in Detroit geboren. Seine Existenz war keineswegs geplant. Die Mutter galt mit 46 Jahren als Risikoschwangere, der Vater wurde 2 Jahre nach Austins bei einem Arbeitsunfall arbeitsunfähig, sodass das Geld knapp wurde und der Junge wies eine unbändige Energie auf und legte bisweilen ein herausforderndes Verhalten an den Tag. Durch die finanziellen Schwierigkeiten zog die Familie schlussendlich aus dem Stadtteil Chandler Park in den Stadtteil Chaldean Town um als Austin 3 Jahre alt war. Auch wenn Austin prinzipiell nichts für den Umzug konnte, wollte das Verhältnis zwischen Eltern, Geschwistern und dem blonden Sturkopf, der er war, kein liebevoll Nahes werden. Es gab mehrmalige Versuche den Jungen mit Arztbesuchen in irgendeine sinnvolle Richtung diagnostizieren zu lassen, damit man ihn „in den Griff bekommen“ würde, die alle samt keinen solchen Erfolg bringen wollten, wie sich die Eltern das gewünscht hätten.
Je älter Austin wurde, umso deutlicher sammelten sich falsche Freunde und damit verbunden auch falsche Entscheidungen um fehlende Aufmerksamkeit bzw. fehlendes Verständnis durch die Familie, sodass sich ein beinahe klassischer Weg abzeichnete: die Schule kaum besucht und wenn, dann im Unterricht gestört, zum ersten Mal gekifft, Drogen in der Schule und später außerhalb vertickt, um den einen Konsum zu finanzieren. Darauffolgend der mehr oder minder klassische Abstieg vom „schwierigen Kind und Teenager“ zum echten Problemfall – Alkohol, Aggressivität, Wutausbrüche, härtere Drogen ausprobieren. Aber immerhin blieb es zumindest in Hinsicht auf die Drogen beim Ausprobieren, wenngleich er dem Gras nie so ganz abgeschworen hat.

Im Alter von 17 Jahren geschah dann immerhin eine sehr positive Sache in seinem Leben. Er lernte Evangeline kennen: die erste und nach wie vor einzige Frau, die für ihn nie Mittel zum Zweck war, sondern binnen kürzester Zeit zu seiner engsten Vertrauten, seiner besten Freundin wurde und damit den Beweis dafür darstellte, dass es so etwas wie Familie geben konnte. Für sie hätte er bereits damals die Welt in Brand gesetzt. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Kurz nach seinem 18. Geburtstag und ohne Schulabschluss zog er dann schließlich von Zuhause aus und brach den Kontakt zu seiner angeborenen Familie vollständig ab. Das neue Zuhause stellte damals eine WG mit zwei „Freunden“ dar, die er, sobald es ihm finanziell möglich war, hängen ließ, denn die beiden hatten die Kurve, so wie er, nicht bekommen. Über Wasser gehalten hat er sich damals neben dem Dealen mit anderen „Gelegenheitsjobbs“ – Erpressung, Schulden eintreiben…die Klassiker abseits von Recht und Gesetz und Dinge, die in „seinem Geschäft“ eben so anfielen. Mit der Zeit erarbeitet er sich damit einen festen Platz in den Reihen von Detroits schwarzen Schafen. Ihm hätte das kaum besser in den Kram passen können, denn sein Ziel war ganz eindeutig von dem Verkauf auf der Straße und dem Hände schmutzig machen wegzukommen. Am „Ende“ (ohne den Virus wäre es vielleicht nicht das Ende gewesen) des Weges gehörte Austin allerdings keineswegs mehr zum Fußvolk des dealenden Abschaums. Seine Hände machte er sich hin und wieder sicher noch schmutzig, aber auf den Straßen bei den Junkies trieb er kaum noch sein Unwesen. Stattdessen war er es, der ein Netzwerk von Dealern „betreute“ und somit ein nettes Sümmchen verdiente. Das konnte aber auch nicht verhindern, dass er auf dem Weg dahin mehrmals in Kontakt mit Recht und Gesetz kam. Vornehmlich wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Drogen- und (unerlaubtem) Waffenbesitz oder -verkauf. Kam er anfangs meist mit kleineren Strafen, z.B. einer Geldstrafe, Bewährung und / oder Sozialstunden sowie kurzweiligen Gefängnisaufenthalten davon, landete er schlussendlich doch für fast 3 Jahre wegen Körperverletzung im Gefängnis als er 25 Jahre alt war – ausgesprochen froh darüber, dass es nur um Körperverletzung ging. Denn ein zuvor hatte er ein weitaus schlimmeres Verbrechen begangen, wenn auch vollkommen zurecht, wenn es nach seiner Auffassung ging. Ein verschämter Interessent hatte Evangeline gemeinsam mit einem Freund vergewaltigt, um sich an ihr für die Abfuhr zu rächen. Das Endresultat waren zwei tote Vergewaltiger. Verbrannt in einem Auto außerhalb von Detroit mit der Hilfe von Evangeline.

Nach seiner Entlassung aus dem ersten Gefängnisaufenthalt mit 29 Jahren, vergingen 5 Jahre in denen Austin sein Leben weiterführte. Die üblichen Geschäfte, die üblichen Probleme. Keine überraschende Dramatik. Nach diesen 5 Jahren und damit 10 Jahre nach dem Zweifachmord, kam man Austin schließlich nach und nach auf die Schliche – fortschrittlicher Technik sei Dank. Für Austin stand außer Frage, dass seine beste Freundin unter keinen Umständen in die Sache verwickelt werden sollte und dürfte, sodass er die Schuld Ende 2018 im Alter von 34 Jahren nach einigem Hin und Her der Befragung bereitwillig auf sich nahm und somit verhaftet wurde – mit Aussicht auf Anklage und eine (sehr) lange Zeit hinter Gittern.

Die Zombiesichtungen, von denen schließlich ab Mitte 2019 auch von den Medien berichtet wurde, wurden von Austin anfangs als Schwachsinn abgetan. Aber auch nur solange bis deutlicher wurde, dass da draußen in der Freiheit etwas wirklich deutlich im Argen lag. Diese Tatsache wurde für Austin erst recht deutlich als der Umgang mit seinem anlaufenden Verfahren ein ganz anderer war als erwartet. Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen, nervös wirkende Beamte und Jurymitglieder und nicht zuletzt die allgemein vermehrte Sichtung von Sicherheitspersonal, ließen ihn erahnen, dass Menschen wie er, mitsamt ihren Straftaten, sicher nicht das „einzige“ ernste Problem dieser Welt waren. Als aus der Unruhe schließlich ein Kollaps des Systems wurde, war es Evangeline, die einen bedeutenden Teil dazu beitrug, dass Austin nach dem Ausbruch aus dem Gefängnis, welches im Laufe der Zeit eh kaum noch als solches zu halten war, mit ihr zusammen in einem Wagen auf direktem Wege Detroit hinter sich lassen konnte. Dass Austin ihr bereits vor seiner Verhaftung genau beschrieben hatte, wo sie eine kleine Ausstattung an Waffen und Munition finden würde, sodass sie auch ohne seine Anwesenheit für ihren eigenen Schutz sorgen könnte, sollte ihnen auf dieser Flucht zugutekommen.
Wirklich weit sind sie mit vier Rädern zwar nicht gekommen, aber wissend, dass man sich aufeinander verlassen konnten und mit seinem Pitbull-Rüden Otis im Gepäck, der hervorragend als Alarmanlage fungieren kann, schlugen sie sich zu Fuß nach und nach in den Süden durch.
Smith & Wesson M&P Shield EZ
Sig Sauer P365 Nitron Micro-Compact
Baseballschläger (Metall)
Rucksack
Taschenlampe

# Austin trägt auf seinem rechten Arm Lilien. Sie stehen, ob man es glauben will oder nicht, symbolisch für die Nähe und das Vertrauen zu Evangeline, die er meist Lilly nennt. Nicht zuletzt, weil er ihren selbstgewählten Spitzname Eva aufgrund seiner Erinnerungen an seine zutiefst christliche Familie nicht ausstehen kann.

# Austin hat zwar nach einer kurzen Phase des Experimentierens sehr schnell wieder von harten Drogen abgelassen, aber sieht man mal von den Zeiten ab in denen er im Gefängnis saß oder unter Beobachtung stand, hat er das Kiffen nie aufgegeben. Dank U-Haft und Ausbruch des Virus ist es mittlerweile aber eine ganze Weile her, dass er zuletzt etwas anderes als Zigaretten geraucht hat. Und selbst die sind ihm unliebsamer Weise immer wieder zu rar.

# Abgesehen von Nikotin und Gras weißt Austin schon seit langem eine Vorliebe für Alkohol auf. Er war nie abhängig, lügt aber keineswegs, wenn er behauptet nicht wenig zu vertragen, wenngleich das des Öfteren aus dem Ruder gelaufen ist. Ob das mittlerweile auch noch so ist sei mal dahin gestellt.

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Beziehungen
familie
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freunde
Evangeline Brooks
32 Jahre alt » Loner
engste Vertraute, unersetzlich

liebe
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hass
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bekannte
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vergangenes
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