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Marcus Reed
30 Jahre
Loner
Waffenarm
Virginia Beach
Gespielt von johnny
I WON'T REST TILL MY ROAD DOGS FREE; AND I'MMA BOMB FIRST!
Von der Wiege bis ins Grab, Marcus hatte politisch aktive Eltern und repräsentiert ihre Haltung bis aufs Äußerste. Hellhäutige Menschen sind privilegierte Nichtsgönner, die in der Regel alle anderen, die nicht ihre Hautfarbe teilen, unten sehen und halten wollen. Dank seiner Denkweise, die man ihm schon recht früh in den Kopf pflanzte, hat Marcus nicht besonders viel in seinem Leben erreicht und ist in der Denkweise gefangen. Von einem Job zum nächsten, nie wirklich zufrieden oder glücklich gewesen, dafür jedoch die Unterstützung seiner Eltern und Freunde gehabt. Leider hat er sein Potenzial nie erkannt, die Talente für einen wirklich ernsthaften und langfristigen Job nie gefunden, Marcus überlebte den Zusammenbruch mit Ach und Krach. Die ersten Untoten jagten ihm eine Heidenangst ein, er hatte eine gefühlte Ewigkeit für seine ersten Kills gebraucht und musste, so wie viele andere auch, in das neue Leben rein wachsen. Erst mit dem Beitritt zu den Highwaymen, einer Gruppe trainierter und anheuerbarer Schläger mit paramilitärischen Strukturen, schien Marcus seinen wirklichen Platz in der Welt gefunden zu haben. Dort lernte er Zusammenhalt und kehrt von seiner Denkweise, dass alle anderen eine Rasse nicht respektieren würden, langsam ab. Mit dreißig Jahren ist Marcus noch lange nicht weise, hat aber bereits jetzt schon die Schnauze voll und atmet vermutlich nur noch aus Prinzip. Keineswegs lebensverneinend, auch nicht fatalistisch, doch in gewisser Weise übersättigt. Marcus ist überwiegend gereizt, er hat keinen Nerv für die kleinen Dinge und möchte nur den nächsten Tag erleben. Gesund und munter. In der Gruppe versucht man ihm noch so etwas wie eine funktionierende soziale Ader beizubringen. Die Versuche bislang liebreizend, noch funktioniert es nicht gänzlich. Aber Marcus schätzt den Einsatz und versucht der Gruppe etwas zurückzugeben, denn, zugegeben, ohne diese Leute wäre Marcus vermutlich bereits tot und ein Gefühl für Ehre besitzt der Afro-Amerikaner immer noch. Jetzt oder nie, sterben oder atmen, so lautet seine Devise.
Colt 1911
M16 Sturmgewehr
Klappmesser
Goldring mit Kette

EXTREME VENOM THROUGH MY VEINS SO STRONG

Cut 'em down to Hell is where we send 'em

DeMarcus bedrohte den amerikanischen Traum, er verkörperte den amerikanischen Albtraum in vielerlei Hinsichten. Seine Eltern brachten ihm bereits früh bei, dass seine Hautfarbe als erstes in das Auge der Leute stechen und der Umgang somit automatisch anders sein würde. In jungen Jahren bekam DeMarcus bereits mit, wie seine Eltern untereinander über die privilegierte Schicht der Weißen schimpften. Zu Beginn hatte er nie verstanden, warum seine Eltern sich über Menschen beschwerten, die eine andere Hautfarbe als sie besaßen, bis man ihm die eigene Kultur und Vergangenheit näher brachte. DeMarcus wollte anfänglich nicht verstehen, weil sie es schließlich besser als so manche afro-amerikanische Familien hatten, doch seine Eltern waren anderer Meinung. In ihren Köpfen lebten sie ein Leben vom System festlegt, ein vorgegebenes Leben, nur um sie ruhig zu stellen. Das Glück, was sie hatten, war weder Glück noch Zufall.

Beide Elternteile gehörten zu der früheren Black Panther Bewegung an, sie gingen zu ihren regelmäßigen Demonstrationen und schrien gleiche Rechte für die Afro-Amerikaner bis zu ihren Lungen. Ihre ersten Demonstrationen waren friedlich, sie protestierten, bis eine radikalere Splittergruppe ins Leben gerufen wurde. Die Black Liberation Army ging mit einer neuen Härte hervor, DeMarcus' Onkel gehörte zur LBA. Mord, Anschläge oder Vandalismus waren ihre 'Erfolge'. Sein Onkel verlor seine Leben durch einen Schusswechsel mit der Polizei, dafür floh die Frau aus den Staaten und setzte sich angeblich in Kuba ab. Seine Wurzeln sind ihm wichtig, so hat er ein paar Tattoos und afrikanische Gebräuche angenommen. Vergesse niemals deine Herkunft, egal wo du bist.

• Obwohl DeMarcus in einer stabilen Mittelschicht aufwuchs, wurde er häufiger mit Rassismus konfrontiert. Das hatte bereits in der Grundschule angefangen, wenn auch sehr schleichend, später in seiner Periode in der Mittelschule und selbst bei seinen Bemühungen um eine ehrliche Arbeit. So langsam hatte er verstanden, wieso seine Eltern ihn vor dieser Welt warnten. Der amerikanische Traum wollte nicht von einer Person gelebt werden, der eine dunklere Hautfarbe hatte. DeMarcus ging nicht lange an eine öffentliche Schule, seine Mutter, eine einstige Lehrerin, unterrichtete ihn hinter den eigenen vier Wänden und er machte so seinen öffentlich anerkannten Schulabschluss. Mutter durfte nicht mehr unterrichten gehen, weil sie durch ihre politischen Ansichten suspendiert wurde. Die Schule wollte nicht, dass sie 'falsche Werte und Ansichten' an Kids vermittelte. Der Vater warf sich in einen billigen Anzug und beschäftigte sich mit Verträgen in einer Firma, wo er, während der Pausen, Reden hielt und die wenigen Schwarzen zu motivierten versuchte. Ein kläglicher Versuch, die Black Panther Bewegung wiederauferstehen zu lassen.

• Sein Freundeskreis bestand hauptsächlich aus Menschen, die aus seinem Bezirk kamen. Das bedeutete unter anderem auch, dass er wirklich wichtige Freunde an einer Hand abzählen konnte. Die kleineren Situationen, wo er mit hellhäutigen Menschen konfrontiert wurde, die zu ihm einen Kontakt haben wollten, waren stets angespannt gewesen. DeMarcus machte sich nicht mehr Freunde, weil er bereits mit Vorurteilen an jegliche Kontaktversuche heranging und er keinen Zugang bot. Hin und wieder waren seine Freunde aber auch Menschen aus sozial schwächeren Gegenden, von dort adoptierte DeMarcus eine etwas faulere Sprache.

Tatsächlich war DeMarcus ein Gelegenheitsjobber. Mit seiner Einstellung und Haltung konnte er nur wenige Jobs wirklich lange behalten, manchmal kam die Kündigung auch erst wörtlich und danach schriftlich. Hin und wieder schmiss DeMarcus den Job alleine, weil er nicht jeden Morgen von 9 Uhr bis um 17 Uhr für einen 'Hungerlohn' arbeiten gehen wollte. Durch seine beruflichen Stationen lernte DeMarcus aber gelegentlich ein paar Sachen. Nicht das, was ihm gegen die Untoten ernsthaft helfen könnte, aber für lebenswichtige Situationen scheint es zu reichen. Mehr oder weniger gesagt, DeMarcus weiß sich zu managen und würde wegen 'first world problems' definitiv nicht sterben.




ME AGAINST THE WORLD

always feeling this anger when a bullet is in the chamber.

• Heute sieht die Welt anders aus, DeMarcus gehört zu einer Gruppierung aus insgesamt vierzehn Menschen. Die Highwaymen haben zwei, drei Checkpoints errichtet und verlangen von Überlebenden, die diese Checkpoints passieren wollen, eine gewisse 'Maut'. Sie lassen sich nicht als Plünderer betiteln, noch weniger als Banditen, was sie selbstverständlich als Beleidigung verstehen, viel eher wollen sie als Geschäftsmänner angesehen werden, die in der heutigen Welt überleben wollen. Sie sind trainierte Schläger, Waffenarme, die man anheuern kann. Sie gehen Kontrakte mit Gruppen ein und wollen somit eine Kooperation eingehen. Der Kontrakt ist dieser, dass sie für die abgemachte Laufzeit 'bezahlt' werden wollen. Solange die Bezahlung stimmt, kann man auf ihren Einsatz zählen. Die Highwaymen mischen sich in der Regel nicht in andere Kriege ein, für sie geht es nur um das Wesentliche. Soll eine vermisste Person gesucht und gefunden werden, helfen sie mit. Untote greifen die Gruppe an? Kein Problem, sie kommen und leisten Unterstützung. Wer den Kontrakt mit der Gruppe zu brechen versucht, wird auf unsaubere Art entfernt. DeMarcus ist das derzeit das frischeste Mitglied, er wird nur selten alleine zu Verhandlungen geschickt. Man hatte feststellen müssen, dass der Afro-Amerikaner etwas riskant in die Gespräche steigt und das senkt die Chancen auf einen Erfolg.

Die Highwaymen sind eine kleine Miliz mit Feuerkraft. Sie sind sich für eine Gegenwehr nicht zu schade. Geiseln nehmen sie nur dann, wenn sie ein Druckmittel haben wollen. Mord und anderes nur in Extremfällen. Falls sie 'Pfand' brauchen, nehmen sie ein Gruppenmitglied derweil in Gewahrsam und passen in der Zwischenzeit darauf auf. Es kommt auch nicht selten vor, dass sie andere Überlebende für ihre Sache rekrutieren. Sie haben keinen Plan, sie wollen auch nicht hoch in die Welt hinaus, sondern lediglich ihren Platz sichern. Der Anführer der Highwaymen ist zudem eine gute Leitfigur, DeMarcus lernt von ihm. Er sagte dem Afro-Amerikaner, dass sie alle das gleiche Blut bluten und niemand durch seine Hautfarbe irgendwelche Sonderrechte besitze. Nicht mehr, nicht heute. DeMarcus versucht genau das zu verinnerlichen, wenn auch unbewusst. Er lernte tatsächlich zum ersten Mal ernsthaften Respekt und guten Umgang von andershäutigen Menschen kennen. Dennoch ist er in etwa in seinen Gedanken weiterhin gefangen. In der Gruppe selber gibt es nur zwei ehemalige Soldaten, alle anderen kamen aus anderen Schichten und Berufszweigen. Sie unterstützen sich gegenseitig, teilen auch, wenn nötig. Keiner wird beklaut, jeder behält seinen Fund und darf es eigenständig teilen. Diebstahl, Verrat und mehr werden bestraft. Sie besitzen sogar eine improvisierte Arrestzelle. Es wäre gelogen, wenn DeMarcus nicht einige Nächte dort drinnen verbringen musste. Ob er seine Lektion dieses Mal gelernt hat?

• Mit Fahrzeugen überbrücken sie Strecken, Funkgeräte nutzen sie als Kontaktmittel. Die Highwaymen selber sind in Hampton 'stationiert', fahren auch gelegentlich weiter raus, nur um dann wieder zurückzukehren. Die Langley Air Force Basis nennen sie ihr Hauptquartier, die Brücke nach Hampton von Norfolk ist ein genannter Checkpoint. Mit den Highwaymen kann man Tauschhandel betreiben, hin und wieder schicken sie zwei 'Händler' aus ihrer Gruppierung mit Ressourcen raus und sehen was dabei rumkommt. Momentan hat DeMarcus die Position als Waffenarm inne, er begleitet Vermittler bei ihren Trips und passt auf. Im Falle des Falles sammelt er tatkräftig mit ein paar anderen Konvois nach Gütern.

• Alleine wird in der Gruppe nicht entschieden, hier herrscht Demokratie, obschon der Leader sozusagen das letzte bekannte Wort besitzt. DeMarcus kam z.B. nur in der Gruppe, weil er sich beweisen durfte. Es gleicht einem militärischen Prozess; man tritt ihnen bei, macht die Drecksarbeit und arbeitet sich so gesehen hoch. Sie haben somit paramilitärische Strukturen angenommen, sind aber weit entfernt von einer ernsthaft militärischen Macht. Ärger mit anderen Gruppen wollen sie vermeiden. Stehen sie unter Druck, dann schalten sie nicht zurück. Schließlich möchten sie nicht als Weltenverbesserer oder Retter angesehen werden. Gruppen werden nicht infiltriert oder mutwillig angegriffen, dafür muss schon eine Menge passieren.

• Er selber mag den Namen DeMarcus nicht, stellt sich nur als Marcus vor. Spitznamen sind ebenso ein unschöner Nerv in seinem Körper, seine Freunde versuchten ihm welche aufzuzwingen und er erstickte jeden Spitznamen im Keim. Hin und wieder betitelt der Leader ihn mit "Junge". DeMarcus ist 30 Jahre alt, hat noch nicht genug von der Welt gesehen und trotzdem schon die Schnauze voll.

Beziehungen
familie
[NPC] Rochelle Reed
c 50 Jahre # suspendierte Lehrerin
Black Panther Anhängerin, hat ihren Job verloren, vermutlich tot?

[NPC] Michael Reed
ca 50 Jahre # Bürohengst
Vater; politisch aktiv gewesen, genauso wie seine Mutter, vermutlich tot?

freunde
Keine Einträge vorhanden!
liebe
Keine Einträge vorhanden!
hass
Keine Einträge vorhanden!
bekannte
Keine Einträge vorhanden!
vergangenes
Keine Einträge vorhanden!

Marcus Reed' awards.
09.08.2021 at 08:38 Zusammen stärker
Zusammen stärker There was no reason specified.
09.08.2021 at 08:23 Schusswechsel
Schusswechsel There was no reason specified.
01.08.2021 at 22:02 Es beginnt
Es beginnt There was no reason specified.

Quests
Marcus Reed hat bis jetzt 0 Quests erledigt und dabei 0 Punkte erhalten
Es wurden noch keine Quests erledigt.


Registriert seit: 22.07.2020
Status: Offline

Verbundene Charaktere