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Lincoln Fox
35 Jahre
Loner
Sniper
Virginia Beach
Gespielt von Tanni
There are different kinds of family. When my life is on the line, that's my family fighting with me.
Lincoln Fox ist mit seinen 35 Jahren ein Mann, der es geschafft hat bis heute zu überleben. Und wenn er ehrlich ist? War der verfluchte Virus bisher eigentlich nur einer von vielen Gründen es vielleicht nicht zu tun. Er hat ein bewegtes Leben hinter sich, dass ihm durchaus schon die eine oder andere Lektion erteilt hat. Mal mit mehr, mal weniger prägendem Lerneffekt.

Schon bevor die Welt meinte untergehen zu müssen, war er Teil eines Söldnerteams, dass sich an den schäbigsten Orten der Welt die Hände schmutzig gemacht hatte. Und dabei ein ums andere Mal wohl auch voll in der Kloake des Teufels wühlte. Unschön, aber effektiv. Diese Handvoll Kämpfer sind ein Team. Ein bisschen wahnsinnig vielleicht, aber eindeutig eine passende Gesellschaft. Zumindest hat er die richtigen Leute in seinem Rücken, die ihm diesen freihalten. Auch vor den Schatten seiner eigenen, ganz persönlichen Scheiße.

Zumindest weiß sonst kaum einer, dass er kurz nach Ausbruch von dem ganzen Mist von seinem Bruder, dem Virologen, kontaktiert wurde, um ihn aus der überlaufenen Norfolk-Base zu holen. Und auch nicht, dass obwohl es viele böse Wörter zwischen den Brüdern gegeben hatte (im Übrigen auch mit seiner restlichen Familie), er sich sofort auf den Weg machte. Nur um doch zu spät zu kommen – und am Ende gezwungen war, seinen Bruder zu töten, der infiziert worden war. Man kann sich vorstellen, dass er darüber nicht redet – und es ihm trotzdem zu schaffen macht. Und mit seinem Bruder starb im Übrigen noch das letzte, offiziell überlebende Mitglied der Fox-Familie.

Daher fiel es ihm auch nicht sonderlich schwer, letztlich alles andere hinter sich zu lassen und seine Zelte zusammen mit dem Team dort aufzuschlagen, wo es gerade passt – und erstmal als oberstes Ziel das Überleben zu haben. Dabei kommt es wohl auch allen zugute, dass er ein ehemaliger Navy Seal ist und ein verflucht guter Schütze.
M25 (Scharfschützengewehr)
SIG SAUER P226 (Pistole)
Bajonett Kampfmesser
Gitarre
Abschiedsbrief seines Bruders

DO NOT PRAY FOR AN EASY LIFE.
PRAY FOR THE STRENGTH TO ENDURE THIS ONE!


Harte Schale, weicher Kern – so hätte man ihn in den Zeiten vor dem Virus vielleicht beschrieben. Ob er sein Siegel daruntergesetzt hätte, ist allerdings fraglich. Schon damals war es ihm relativ gleichgültig gewesen, was andere von ihm dachten – und hätte es mit einem Schulterzucken einfach im Raum stehen lassen. Denkt doch, was ihr wollt. ohne die Unterstellungen der Menschen weiter zu beachten. Auch heute scheint er eher ein ruhiger und zurückgezogener Mensch zu sein, der viel Zeit mit Nachdenken verbringt. Bis auf wenige Ausnahmen scheinen ihm diese auch lieber zu sein, als Gesellschaft und generell Menschen.

Aufmerksame Beobachter könnten vielleicht in Mimik und Gestik eine sehr präzise Attitüde erahnen, aber damals wie heute ist seine Außenwirkung unnahbar und distanziert. Eine Kühle, die so manches Mal auch als Desinteresse interpretiert wird, strahlt mit einer mentalen Stärke aus ihm heraus. Selbstbewusst und alles andere als zurückhaltend – wobei sich das eher weniger in einem Lachen äußert als in einem distanzieren Statement.

Lincoln ist ein Mann, der klar seine Prioritäten setzt. Diese sollte man aber nicht unbedingt mit Prinzipien verwechseln. Diese wären klar definiert und kalkulierbar. Fakt ist aber, dass das nicht ganz so einfach ist. Seine erste Priorität ist natürlich das Überleben. Und dann, dass die überleben, die ihm wichtig sind. Zurzeit kann er das nur von einer Handvoll Menschen behaupten – diese aber können sich dafür darauf verlassen, dass er eben auch alles dafür einsetzt, was er dafür nötig erachtet. Diesbezüglich kennt er auch keine Kompromisse oder Skrupel. Dabei spielt er aber auch mit offenen Karten: entweder man ist eine Priorität oder ein (potentielles) Hindernis. Zumindest macht er den Eindruck, dass es nur dieses Schwarz oder Weiß gibt. Ob er nicht doch ab und zu Grauzonen zulässt, steht auf einem anderen Blatt. Aber wenn, dann redet er nicht darüber.

Tatsächlich hat er aber, zwischen den Zeilen, einen ziemlich dunklen Humor – staubtrocken und ziemlich schwarz. Die Zeiten, in denen er ein hitzköpfiger Quatschkopf war, sind zumindest eindeutig vorbei.

# direkt # misstrauend # zynisch & sarkastisch # schwer berechenbar # impulsiv # nervt andere mit seiner Gitarre (manchmal scheint diese die größte Priorität zu sein)# hat durch vergangene Verletzungen noch Einschränkungen und Schmerzen, die er aus Knappheit an Schmerzmitteln gerne, sofern vorhanden, mit Alkohol betäubt # kein Freund von Körperkontakt zu anderen

Beziehungen
familie
[NPC] Wesley Fox
R.I.P.
Bruder

[NPC] Laura Fox
R.I.P.
Mutter

Charlene Hayes
30 Jahre alt » Loner
Sister-in-law - undiscovered

[NPC] William Fox
R.I.P.
Vater

freunde

Jahre alt »
team-member & friend - Trust is earned when actions meet words

liebe
Keine Einträge vorhanden!
hass
Keine Einträge vorhanden!
bekannte
Keine Einträge vorhanden!
vergangenes
Dexter Hayes
35 Jahre alt » Outlaws
commander & friend - the one we' ve trusted - the one who left us behind to die


THE PAST IS WHERE YOU LEARNED THE LESSON

Eigentlich hätte alles so schön sein können. Als zweiter Sohn von einem Arzt und einer Krankenschwester, in einem fürsorglichen, wie soliden Umfeld aufgewachsen, dass dazu ausgelegt war, einem Jungen ein tolles und liebevolles Zuhause zu bieten: und es auch tat. Dennoch spielte Lincoln schon damals nicht ganz nach den Regeln der Logik. Wo sein Bruder Wesley unfraglich Everybodys Darlin war, gute Leistungen in der Schule brachte und generell seine Eltern schon früh stolz machte – eiferte Lincoln diesem Vorbild nicht nach. Er war der Querschläger, der Querdenker und das schwarze Schaf. Hatte früh nichts als Schabernack im Kopf, und fand die Straßen von Baltimore deutlich spannender, als die Schulbücher. Er war der Typ, den man von den Baustellen holen musste, weil er darauf rumkletterte. Jener, den man beim Schuldirektor abholen musste, weil er sich geprügelt hatte (Dass es dafür durchaus die richtigen Gründe gab, hatte niemanden wirklich interessiert.) und der, der sich mit 15 Jahren von seinem besten Freund das erste Tattoo stechen ließ. Gefolgt von einem illegalen Vollrausch. Also für Lincoln war es durchaus eine tolle Zeit, mit den Höhen und Tiefen des (V)erwachsenwerdens. Bis es seinem Vater eben zu bunt wurde – und er den Jungen – als Akt der Verzweiflung - in ein Boot-Camp schickte (sein Vater nannte es Militär-Akademie.) Da sollte man ihm die Flausen austreiben und etwas Disziplin beibringen. Und ja, erschreckenderweise ging der Plan sogar teilweise auf!

Zu gut für die Eltern, im Nachhinein betrachtet. Denn sie hatten nicht damit gerechnet, dass der Junge darin einer Herausforderung sah, die ihm bis dahin vielleicht einfach gefehlt hatte. Es hatte eine Lektion sein sollen, damit ihr Sohn endlich vorbereitet für das Leben sein würde – und kein Taugenichts, der nur Unsinn im Kopf hatte. Was eigentlich nicht dabei hatte herauskommen sollen? Ein Soldat. Und doch geschah genau das. Nach erfolgreichem Abschluss wechselte der junge Mann dann nicht brav an eine Universität, um irgendetwas Sinnvolles zu studieren, sondern verschrieb sich dem Militär - mit Haut und Haar.

Und auch wenn es nicht hundertprozentig glatt lief, war seine Karriere irgendwie ein Selbstläufer. Zwar eckte er immer mal wieder an Autoritäten an, aber es hielt sich insofern in Grenzen, dass er trotzdem seinen Weg ging. Tatsächlich zielstrebig und diszipliniert. Kein leichtes Leben, aber eines mit Ansehen und Bestätigung – was ihm seitens seiner Familie seit jeher gefehlt hatte. Um es aber zusammenzufassen: es verging eine Menge Zeit – ehe er sich letztlich einen Navy SEAL Sniper nennen konnte – und es auch mit Leib und Seele war – und mit Stolz. Auch wenn die Einsätze an der Seele zerrten und nach und nach einen anderen Mann aus ihm machten.

Tja, und dann wendete sich das Blatt. Ein Auftrag mit seinem SEAL Team – im nahem Osten – der vollkommen aus dem Ruder lief. Bis zu einem bestimmten Punkt, an dem Lincolns Commander – von dem er bis zu diesem Tag sogar gedacht hatte, einen Kameraden oder sogar Freund in ihm zu haben – die falschen Entscheidungen traf. Besessen von der Mission, befreit von den Gedanken an Konsequenzen. Nicht nur unzählige Zivilisten mussten an dem Tag ihr Leben lassen, sondern das gesamte Team. Oder eher fast. Erst später würde Lincoln herausfinden, dass sein Commander seinen Arsch hatte retten können.

Dass Lincoln es herausfinden konnte? War reines Glück. Denn Lincoln selbst wäre zum Verrecken liegen gelassen worden, hätte ihn ein Trupp von amerikanischen Söldner nicht gefunden. Sie sammelten ihn ein, flickten ihn zusammen – und letztlich blieb Lincoln Fox für die Welt tot. Dafür wurde er Teil des Söldner Teams – das sich nicht daran störte, dass Lincoln zu dem Zeitpunkt dann wie sie alle mit seinen Geistern zu kämpfen und mehr als einen Sprung in der Schüssel hatte. Sie wurden Freunde und Familie. Auch wenn er das so natürlich niemals gesagt hätte!

Der Einzige, der wusste, dass Lincoln Fox nicht gestorben war, war dessen Bruder Wesley. Zwar war die Beziehung zwischen den Brüdern angespannt, aber sie waren Brüder – und würden es immer sein. Und so hinterließ Lincoln ihm immer mal wieder Lebenszeichen. Sporadisch. Aber sie tauschten sich dennoch aus. Lincoln erfuhr von der wahren Liebe seines Bruders. (Lincoln selbst war eher der Typ der kurzweiligen Beziehungen) Er wusste sogar noch vor ihr, dass er sie heiraten wollte. Und tatsächlich nahm sich der Jüngere vor, wenigstens heimlich an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Oder zumindest mal vorbei zu schauen. Aber zu dieser Hochzeit? Sollte es nie kommen.

Das Virus brach aus. Die Welt glitt an den Abgrund. Und dann erhielt Lincoln einen Notruf von seinem Bruder. Aus der Base in Norfolk. Aber er kam zu spät um noch etwas tun zu können. Die Basis war überrannt und sein Bruder infiziert. Sie klärten, was sie miteinander noch zu klären hatten. Und tatsächlich schrieb Wesley noch einen Abschiedsbrief für seine Verlobte Charlene. Und dann war das Letzte, was Lincoln für seinen Bruder tun konnte – ihm eine Kugel durch den Kopf zu jagen.



Lincoln Fox' awards.
01.08.2021 at 22:02 Es beginnt
Es beginnt There was no reason specified.

Quests
Lincoln Fox hat bis jetzt 0 Quests erledigt und dabei 0 Punkte erhalten
Es wurden noch keine Quests erledigt.


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Verbundene Charaktere