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People do what they have to do to survive
Sage Montague
Dexter Hayes
Samuel Perry
Shawn Myers
01.03.2020 Shenandoah Nationalpark / Spätabends
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Lymi
blood thirsty little vixen
“Oh contraire, I’m able to annoy everyone in ten syllables or less. Sometimes, I don’t even have to speak at all. I just walk into the room and it rankles them.”
Im ersten Augenblick übersieht man gerne mal die 1,55m große Frau, wenn sie im Schatten von Dexter Hayes steht und doch ist mit Sage Montague nicht unbedingt zu Scherzen. Die 28-Jährige ist ja immerhin nicht umsonst seine Rechte Hand und von einer eher chaotischen Gesinnung. Auf der Suche nach ihrem Bruder, Valerian Montague, ist Sage auf dem Weg nach Baltimore und bewies damit einen starken Überlebensdrang. Auch wenn die misstrauische Frau niemals offen legen würde, was sie fühlt, sollte man die Finger von Dex lassen, wenn man sich nicht eine Kugel einfangen oder den Walkern zum Fraß hinterlassen werden will. Wer sagt denn, dass man bei einem Weltuntergang nicht doch noch wen finden kann, der wichtiger wird, als das eigene Leben? Die Outlaws sind ihre neue Familie und es gibt sehr wenig, was sie nicht für sie machen würde, da die winzige Montague bis auf dem Tod loyal ist.
Offline
#1
People do what they have to do to survive,
and if they’re lucky, they just might find something worth living for

Die Augen hatte Sage noch immer geschlossen, den Kopf auf Dexters Oberschenkel ruhend, während sie die Unebenheiten der Straße unter sich deutlich spüren konnte. Der alte Pick-Up, den Dexter und sie sich in Dezember ausgeliehen hatten, hatte sie nun schon ziemlich weit gebracht. Ähnlich auch wie der Wohnwagen, den sie mit sich zogen. Die Fenster des Pick-Ups waren offen, dank der Hitze, die durch die Virginia-Sonne kam, und auf den sonst leeren und leisen Straßen konnte Sage die Autos der anderen Outlaws hören, die sich ihnen mittlerweile angeschlossen hatten. Ihre Reihen hatten sich auf der Reise von Los Angeles gefüllt und wenn es nach der zierlichen Montague ging, dann durfte das auch so bleiben. Noch einmal ihre Leute verlieren, das wollte Sage ganz sicherlich nicht haben. Das Gesicht verzog sich und sie brummte, als Dexter über irgendwas fuhr, dass den Pick-Up und auch den Wohnwagen heftiger wackeln ließ. „Ich habs ja schon verstanden...“, murmelte sie unzufrieden und schlug die Augen wieder auf. Da sie klein genug war, hatte sie es sich erlaubt ein kurzes Nickerchen auf dem Beifahrersitz zu halten, dass darin endete, dass sie Dexter als Kopfkissen missbraucht hatte, während er fuhr. Nun löste sich die Blondine aber und richtete sich langsam auf dem Sitz wieder auf, damit sie sich strecken und um sich blicken konnte.

„Warum genau sind wir in einem Wald?“, fragte die Montague irritiert, als sie realisierte, wo sie waren. Das war nicht die Interstate... und auch nicht der Plan. Oder hatte sich Dexter kurzzeitig umentschieden? Sie wusste es bei dem Mann ja nie so genau. Sage streckte sich, so gut es ging, und blickte wieder zu dem Hüne rüber. Unbewusst zuckte trotz ihr Unwissen über seinen Plan ein leichtes Lächeln an ihren Mundwinkel. Sie konnte nicht anderes. Auch wenn sie es nicht ausstehen konnte, wenn er Sachen entschied, ohne vorher mit ihr drüber zu sprechen. Dafür hätte der Hayes sie auch wecken können. Sie rieb sich kurz durchs Gesicht und blickte erneut aus dem Fenster, als sie gerade an einem Schild vorbeifuhren. „Wir gehen also Camping?“, fragte sie und schmunzelte ein wenig, während sie wieder zu ihn sah. „Du besuchst ja die romantischen Orte mit mir.“, scherzte sie sarkastisch weiter, während sie auch schon den Eingang des Campingplatzes erreicht hatten und das Pickup langsamer wurde. War ja nicht so, als wären sie nicht schon seit Monaten auf einem Dauercampingtrip. Kaum das sie standen, griff Sage nach ihrem Rücksack und den Bikerboots, die im Fußraum des Beifahrersitzes lagen. „Ladies First.“, gab sie Richtung Dexter zu verstehen und schmunzelte ihn an, denn es war nichts neues mehr, dass sie ihn immer erst aussteigen ließ, bevor sie ihm folgte. In ihren Augen war er eben der beste Schutzschild, den eine Frau haben konnte... Auch wenn hier aktuell keine Gefahren zu lauern schienen, wussten sie beide, dass man sich durchaus täuschen könnte.

My attitude's born out of necessity. I've made mistakes. I've made decisions I regretted. I know what it's like to live with regret. But if I let it take over, I'd never get out of bed in the morning.
Der Hüne macht seit Beginn an keinen freundlichen Eindruck. Dexter Hayes ist ein Mann, der viel in seinen Alter bisher erlebt hatte. Seit es die Hell Week der Navy Seals oder ein schief gelaufener Einsatz, bei dem gute Männer verloren gegangen sind. Das ist jedoch etwas, was er nicht preis gibt. Nach einigen temperamentvollen Wochen quittierte er den Job. Dexter ging es früher immer nur um den Job. Tode waren Kollatheralschäden. Aber Kammeraden sterben zu sehen und es die eigene Schuld war? Das ist dann doch etwas anderes. Er verschloß diesen Teil seiner Vergangenheit und wurde das letzte Jahr vor dem Ausbruch Berufsfeuerwehrmann. Lange konnte er den vermeintlichen Frieden nicht genießen. Als die Seuche begann sich auszubreiten, gehörte er zu den Überlebenden einer Safezone in Los Angeles und letztlich überlebte er auch sie. Dexter suchte sich eine kleine Gruppe zusammen. Er nannte sie die "Outlaws" und fand ihnen ein Zuhause. Ein Roadhouse im National Forest außerhalb der Stadt der Engel, welches von Operation Cobalt verschont blieb. Ein Zuhause, welches nach fast 3 Monaten fiel und nun zur verkohlten Asche geworden ist. Auf dem Weg mit seinen noch verbliebenen und neuen Gefährten ist er nun auf der Suche nach einen neuen Ziel. Etwas, wofür es sich lohnt zu kämpfen.
Abwesend
#2
People do what they have to do to survive,
and if they’re lucky, they just might find something worth living for





Dexter Hayes Blick war angespannt während er auf die Straße achtete. Mehr beiläufig als beabsichtigt strich er über das blonde Haar der Frau an seiner Seite die beschlossen hatte zu schlafen. Es war noch nicht lange her da hatte dafür gekämpft sie am Leben zu halten und das hatte sich nicht geändert. Seine Prioritäten waren noch immer die selben. Sie am Leben halten. Die Gruppe am Leben halten. Noch immer verfolgten ihn die Alpträume von dem Tag, an dem er schon einmal Leute verloren hatte. Männer die für ihn wie Brüder waren. Das ließ er kein weiteres Mal zu. Das konnte er nicht. Dexter wusste nicht was passieren würde, wenn er wieder jemanden verlieren würde. Als das Roadhouse an die Biker ging mussten bereits ein paar Outlaws ihr Leben lassen. Zumindest ging er davon aus da sie auch jetzt nach drei Monaten nicht mehr alle wieder gefunden hatten. Die ganze Strecke hatte er kaum einen Tag verbracht ohne die Gesichter vor seinem inneren Auge zu sehen. Sie verfolgten ihn wie Geister aus der Vergangenheit und sie schlossen sich seinen alten Kameraden an. Das einzige woran er sich klammern konnte waren die Menschen die sich jetzt auf ihn verließen und das sie nun endlich nach so vielen Monaten an ihr Ziel gelangt waren. Die Hoffnung seine Schwester wieder zu sehen ließ ihn beinahe aufatmen. Doch der drohende Gedanke dass er schon so lange nichts mehr von ihr gehört hatte ließ ihn schweigen und angespannt bleiben. Was war, wenn sie es nicht geschafft hatte? Ganz gleich dass er große Stücke auf sie hielt.

Sage Worte waren das erste was für so lange Zeit die Stille im Fahrzeug zerschnitt. Dex hatte noch nicht einmal bemerkt dass er über etwas gefahren war. Es war nicht groß genug gewesen um ihn zu interessieren. Er brummte entschuldigend auf, behielt seinen Blick jedoch verbissen gerade aus. Sein Ziel erreicht zu haben, den Bäumen zu urteilen, ließ ihn noch immer nicht lockerer werden. Bevor sie sich aufrichten konnte strich er noch einmal mit dem Damen über ihre Wange und legte die Hand dann ans Lenkrad, während die andere nun angewinkelt gegen das offene Fenster lehnte. "Wir waren früher hier. Als Kinder.", begann der Mann zu erzählen und deutete dabei an, dass er nicht allein damit gemeint war und eventuell Geschwister hatte. Sage und er sprachen nie konkret darüber. Sie lernten sich über die Monate immer genauer kennen ohne groß Worte zu verlieren. Es war jedoch auch das erste Mal dass er etwas derartiges durchsickern ließ. "Hier gibt es Hütten und es ist abgeschieden genug um sich sammeln zu können." Um ihr Zeit zu geben., fügte er gedanklich hinzu. Dexter biss sich auf die Zähne so dass man seine Kieferpartie noch ausgeprägter sehen konnte. "Also ja, ich gehe mit euch campen." Eine Art ernstes Lächeln zuckte über die Lippen des Mannes als er bei den Worten zu Sage rüber blickte. Es war teilweise ein seltsames Gefühl wieder hier zu sein. Aber die Tatsache dass er im Wald bisher nichts verdächtiges entdecken konnte bestätigte ihm, dass es eine gute Idee gewesen war. Dass Sage sich erst einmal selbst überzeugen musste war ihm jedoch ebenso bewusst. Er wusste ebenso dass sie weiter ziehen wollte. Seine erste Priorität lag jedoch darauf allen einen sicheren Hafen bieten zu können. Oder zumindest etwas, was dem sehr nahe kommen konnte.

Er bog auf das Gelände und ließ den Wagen immer langsamer werden bis er vor dem Haupthaus hielt. Sein Blick wanderte noch, während sich Sage dazu entschloss auszusteigen. So griff auch er hinter sich zu seiner Axt und folgte seiner Freundin nach draußen. Hinter ihnen folgten noch zwei weitere Wägen in denen sich die restlichen Outlaws befanden. Männer die in den letzten Wochen und Monaten zu seiner neuen Familie geworden waren und mit denen er mittlerweile mehr als einmal Seite an Seite gekämpft hatte. So etwas schweißte zusammen und schürte selbst bei Unbekannten irgendwann zu Loyalität. Zum Zeichen hob er die Hand dass auch sie ihre Autos parken sollten und wartete bis sie alle ebenfalls ausgestiegen waren. Der Wald roch genauso wie immer. Frisch. Es war als wäre hier die Zeit stehen geblieben. Zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit erlaubte er sich in Ruhe durchzuatmen.

i didn't mean to push all of your buttons. i was just looking for 'mute'.
Kaum zu glauben, aber wahr: Auf der finsteren Miene dieses grimmigen Zeitgenossen zeichnet sich doch auch von Zeit zu Zeit auch mal ein Lächeln ab. Schwarzer Humor heißt dabei die Wunderwaffe und generell tut man immer gut daran, ihm nicht auf den Sack zu gehen. Es mag ironisch klingen, dass der 37-jährige Samuel Perry als ehemaliger Cop nach dem Zusammenbruch der Gesellschaft, ausgerechnet bei einer Gruppe gelandet ist, die sich die 'Outlaws' nennen. Doch obwohl ihm bewusst ist, dass sich durchaus Kriminelle in ihren Reihen befinden, ist er doch froh darüber, eine Art zweite Familie in ihnen gefunden zu haben. Sam macht keinen Hehl daraus, wenn ihm etwas auf die Nerven geht, kann ganz schön herablassend sein und zeigt dir ganz klar, wenn er dich nicht leiden kann, doch ist er trotz alledem ziemlich vernünftig, hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und ist so etwas wie der ruhige Pol seiner Gruppe.
Offline
#3
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Es war schon nun ein Weile her, seitdem Sage und Samuel Mitglied der Outlaws war. Ja, ihm war durchaus bewusst, wie ironisch dieser Name in seinem Fall war, war er doch ehemals ein Cop gewesen. Doch auf Sage traf es zumindest zu. Über die anderen wusste Sam ehrlich gesagt noch nicht genug, um das beurteilen zu können. Etwas, dass ihn darüber nachdenken ließ, wie die Gruppe eigentlich zu ihrem Namen gekommen war. Samuel hatte es nie infrage gestellt, weil es ihm unwichtig erschien, aber gerade fragte er sich, ob das wohl auf den Mist der Blondine gewachsen war?
Der Streifenwagen, den der ehemalige Cop fuhr, war zwar nicht sein eigener, doch er war froh, dass er sich einen.. ehm.. ausgeliehen hatte, als sie Palmdale verlassen hatte (es war ohnehin nicht so, dass ihn dort noch jemand braucht hätte). Bisher hatte ihn der Wagen nicht im Stich gelassen und außerdem fühlte sich, ihn zu fahren, ein wenig nach 'Zuhause' an, auch wenn das jetzt wohl etwas albern war. Das war auch der Grund, warum er diesen Gedanken für dich behielt und keinem der anderen Outlaws auf die Nase drückte. Das mit dem 'auf die Nase drücken' war ohnehin so eine Sache, doch zum Glück hielt es @Shawn Myers, der junge Mann, der neben ihm auf dem Beifahrersitz saß ähnlich. Er war ein ruhiger Zeitgenosse, redete nicht viel, angenehmer Kerl.
Es hätte sie beide durchaus schlechter treffen können. Wahrscheinlich hatten sie Glück, dass der mürrisch drein blickende Anführer ihrer Gruppe Sage quasi nicht aus den Augen ließ. Andernfalls hätte die Blondine ihnen sicherlich während der ein oder anderen Autofahrt schon ein Ohr abgekaut, mindestens.

Sie fuhren schon eine ganze Weile stur die Interstate entlang. Das Ziel war - auf lange Zeit gesehen - Baltimore. Natürlich brauchten sie Pausen, immerhin mussten sie auf dem Weg immer wieder ihre Vorräte aufstocken oder sich auf die Suche nach Benzin machen. Da stures Geradeausfahren nicht seine gesamte Hirnkapazität in anspruch nahm, musste Samuel wohl zugeben, dass er nicht sonderlich auf die Strecke geachtet hatte.
Als der Pick-Up mit dem Wohnwagen im Schlepptau also plötzlich abbog, war das doch etwas, was seine Aufmerksamkeit erregt. Er warf einen kurzen fragenden Blick zu Shawn, leistete dem aber dann Folge. Ob Dexter und Sage irgendein Problem mit dem Wagen hatten und sie deswegen vom Weg abwichen? Nun, sie würden es gleich herausfinden..

Links und rechts von ihnen gab es nur Wald und ja, für einen Moment fragte sich Sam, ob ihr Anführer wusste, wohin er sie da führte. Eigentlich hatte er keine Lust darauf, mit dem Streifenwagen irgendwo in einem Wald am Arsch der Welt festzustecken. Dann aber tauchten einige Holzhütten vor ihnen auf. Ein.. Campingplatz?!
Nachdem der 37-jährige den Wagen zum Stehen gebracht hatte, stieg er aus, die Verwirrung auf seinem Gesicht konnte man aber doch deutlich ablesen.
Der Hüne und die winzige Blondine waren beide schon ausgestiegen, ihre Waffen in der Hand. Unweigerlich tat Samuel es ihnen gleich und griff nach seinem Schlagstock, was ihn daran erinnerte, dass er vielleicht mal Ausschau nach einer Machete oder ähnlichem halten sollte. "Was ist los?", fragte er die beiden neugierig. "War das ein geplanter Halt? Oder stimmt was mit eurem Wagen nicht?"

Chrisguin
Junior Member
Come on, can you watch for something usefull? Who needs this fucking Sugarstuff?
In eine Fleischer-Familie geboren, kam Shawn nicht wirklich darum herum eine Ausbildung zum Metzger zu absolvieren. Nach einigen ausgelernten Jahren, brachte er sich selbst in den Familienbetrieb ein und machte die Kette erfolgreicher, sogar über die Grenzen des Staates Arizona hinaus. Dabei hat er sich aber auch damals schon lieber im Hintergrund gehalten. Seine Ehefrau und seinen Vater hat er nach Ausbruch der Seuche nur all zu gerne im Elternhaus verbrannt, nachdem sie infiziert wurden. Warum er da so skupellos war? Nunja, Bitterkeit hatte ihn erfüllt, nachdem er die beiden drei Tage zuvor zusammen im Bett erwischt hatte. Der erste Stützpunkt von Shawn und seiner Mutter war die Fleischfabrik der Familie, die aber nach knapp zwei Monaten von einer Horde ranadalierender, plündernder Biker gestürmt wurde. Dabei sind die meisten seiner ehemaligen Weggefährten drauf gegangen und seine Mutter wurde bei der Flucht gebissen. Als sie aufhörte zu atmen, jagte er ihr das Bolzenschussgerät, welches er aus der Fleischerei mitgenommen hatte, durch den Kopf und machte sich alleine auf den Weg aus der Stadt. Nach Wochen... Monaten der Einsamkeit hatte ruhte er sich in einem alten Farmhaus am Rande der Vorstadt aus, wo er jedoch von den Outlaws gefunden wurde. Seine aktive Aufgabe, als er feststellen durfte, dass er Chancenlos war.. Irgend etwas daran lies diese Menschen überlegen ihn aufzunehmen. Am Anfang fand er die Idee nicht sonderlich berauschend, allerdings war s sie besser als vielleicht den Beissern zum Fraß vorgeworfen zu werden. Heute weiß er zwar, das wäre nie eine Option gewesen, trotzdem ist er froh in Dexter und Sage zwei Menschen gefunden zu haben, die eine Gruppe offenbar besser organisieren können. Er war dafür eben einfach zu ruhig. Hat zwar auch seine Vorteile in der heutigen Zeit, aber eben nicht wenn man die Verantwortung für eine Gruppe hat. Sein Leben hat er jedenfalls bedingungslos in die Hände der beiden gelegt und bekocht die Gruppe und geht auch mal raus. Das er sich durchschlagen kann, hat er ja über Monate bewiesen. Allerdings ist eine Schußwaffe nicht gerade seine Stärke.
Abwesend
#4
People do what they have to do to survive,
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Ironie an. Ein Mann der seine Frau und seinen Vater in einem Haus verbrannt hatte, saß Monate später mit einem Polizisten in einem gottverdammten Polizeiauto. Und das nicht mal, weil er zwei Menschen umgebracht hatte, sondern einfach weil er von A nach B wollte. Gut vielleicht waren es mildernde Umstände, dass sowohl seine Schlampe von Ehefrau, wie auch sein Vater schon mehr oder weniger tot waren. Trotzdem kam ihm dieser Gedanken jedes Mal, wenn er mit Samuel zusammen in diesem Wagen saß. Den Großteil der Fahrt sprachen die beiden Männer nicht viel miteinander und waren einander wohl auch dankbar, dass der jeweils andere keinen großen Wert auf diesen unnötigen Smalltalk legte. Wenn es etwas zu besprechen gab, dann waren Worte notwendig. Auch wenn Shawn sich ein wenig wunderte, wo sie hier gerade entlang fuhren, er vertraute Dexter. Der würde schon wissen was richtig war. Als sie dann allerdings auf einen Pfad bogen, der zumindest für ihren Flachen Wagen nicht unbedingt geeignet war, zog auch der schwarzhaarige die Augenbrauen verwundert hoch und sah stillschweigend mit unsicherem Gesichtsausdruck zu Sam hinüber, welcher offenbar die gleichen Gedanken hatte. Wo wollte er sie hinbringen. Seine Augen suchten den Wald um die Straße herum ab. Kein Lebenszeichen von Lebendigen, auch keine auferstandenen Toten. Vielleicht wollte er hier irgendwo ein Nachtlager einrichten. Vor einigen Meilen hatte er ein Schild gesehen, auf dem ein Campingplatz angeschrieben war, allerdings begann sich eben auch in diesem Moment die Müdigkeit in seinen Kopf zu schleichen. Er hatte die letzte Nacht nicht viel geschlafen, weil er Wachdienst hatte, um so näher war er drauf und dran, einzuschlafen, als sie auf den holprigen Waldweg fuhren. Nun, aufgrund des unebenen Weges, war er jedoch wieder wach, allerdings vermutete er mittlerweile Augenringe zu besitzen, die man nicht mehr übersehen konnte.

Seine Aufmerksamkeit auf die Welt um sie herum gerichtet entdeckte er nach einer ganzen Weile vor ihnen ein paar Holzhütten. Während er mit dem linken Zeigefinger darauf zeigte sah er zu seinem Chauffeur hinüber, nicht sicher ob dieser ebenfalls schon entdeckt hatte, was seine Augen da ausgemacht hatten. “Da vorne, ich glaub da will er hin.“ erklang seine Stimme.

Die Fahrzeuge der kleinen Kolone verlangsamten sich und kamen schließlich zu stehen. Als sich die Tür des vorausfahrenden Pick-Ups öffnete, folgten die Augen des gelernten Metzgers dem Geschehen, skeptisch. Was wollten sie hier? Ein Nachtlager? War nicht Baltimore ihr Ziel? Nachdem nun auch der Polizist neben ihm aus seinem Wagen gestiegen war, öffnete Shawn die Beifahrertür und atmete frische Waldluft. Es war ruhig hier draußen. Vielleicht gar keine so schlechte Wahl, um zumindest eine Nacht hier zu bleiben. Während Samuel direkt in Richtung Dexter aufbrach, schlenderte der 33jährige ein wenig langsamer. Egal was die beiden Rudelführer wie er sie in Gedanken manchmal nannte, geplant hatten, er würde sich ihrem Plan anschließen. Immerhin hatte bisher ja auch alles irgendwie geklappt. Sogar recht gut. Auch wenn er damals, in dem Farmhaus, in dem sie ihn aufgegabelt hatten, noch sehr skeptisch war, vermutlich wäre er ohne die beiden nicht mehr am Leben. Genau aus diesem Grund wagte er nicht zu Zweifeln, was ihre Entscheidungen anging. Nur offensichtliche Einwände, die brachte er hin und wieder vor. Die bezogen sich aber meist eher auf vermeidliche neue Mitglieder. Das lag aber vor allem an der simplen Tatsache, er traute fremden erst dann, wenn sie sich sein Vertrauen verdient hatten. Und das war wohl im Fall von Shawn Myers eine größere Aufgabe. Er hörte die Stimme von Sam, seine Augen folgten derweil jedoch einem Eichhörnchen, welches von dem ganzen apokalyptischen Scheiß wohl nicht viel hielt und mit... vermutlich einer Nuss... irgendwas im Maul über den Waldboden rannte und anschließend in der Krone einer alten Eiche zu verschwinden. Zumindest vermutete Shawn das es eine Eiche war.



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