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tear me to pieces
Carson Phipps
Jack Daniels
21.05.2020 Virginia Beach
bine
a knife through your heart
the fastest way to a man's heart is by tearing a hole through his ribcage.
Eine hilflose Erscheinung, ein verwirrter, hilfesuchender Blick ihrer Rehaugen. Das ist der erste Eindruck, den man von Carson Phipps bekommt - wenn sie es denn so möchte. Denn die Rothaarige hat noch ein ganzes Repertoire anderer Persönlichkeiten in petto. Je nachdem mit welchem Auftreten sie sich den meisten Erfolg verspricht, ist sie mal die Unschuld vom Lande oder ein anderes Mal die eiskalte Sadistin. Carson wickelt andere gerne um den Finger, lässt sie nach ihrer Pfeife tanzen. Dabei ist sie sich auch nicht zu schade, auf alle Mittel zurück zu greifen, die ihr zur Verfügung stehen. Jeder ist sich selbst der Nächste und am Ende des Tages zählt für sie nur das eigene Überleben.
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#1
tear me to pieces
skin to bone




Sie wischte die blutige Klinge ihres Klappmessers an ihrem Hosenbein ab. Sie würde ohnehin etwas Neues zu Anziehen finden müssen. Dieser Wichser hatte sie ganz schön erwischt und ihr das Hemd zerrissen. Jetzt lag dieses Schwein da und wurde von den Untoten gefressen. Dieser Anblick verschaffte der Rothaarigen eine gewisse Genugtuung. Er hatte es nicht anders verdient, immerhin hatte dieser Kerl versucht, sie zu entführen. Sie wusste zwar, dass seine Komplizen hier noch irgendwo sein mussten, aber für einen Moment wollte Carson diesen Anblick genießen. Tja, mit einer durchtrennten Achillessehne lief es sich eben nicht so leicht vor diesen Untoten davon, zumindest glaubte Carson, dass sie ihn dort getroffen hatte. Für den Moment waren diese drei hässlichen Untoten wohl zufrieden damit, diesem Mistkerl das Fleisch von den Knochen zu reißen, aber lang würde sie hier wohl nicht herumstehen können ohne selbst zur Beute zu werden.

Schritte. Sie klangen zu koordiniert und bestimmt um von einem dieser schlurfenden, untoten Dinger zu kommen. Die Rothaarige wirbelte herum. Ein Mann. Nein, noch schlimmer - ein bewaffneter Mann. Das konnte doch nur einer von diesen Arschgeigen sein! Na gut, sie musste wohl zugeben, dass die Todesschreie seines Kollegen auch nicht gerade leise waren. Wahrscheinlich hatte sie Glück, dass nicht gleich eine ganze Horde Zombies angelockt zu haben. Carson hob die Machete auf, die der andere Kerl fallen gelassen hatte. "Keinen Schritt näher", warnte sie ihn mit ruhiger aber eindringlicher Stimme. Wenn er vorhatte, sie einfach über den Haufen zu schießen, war sie vermutlich ziemlich am Arsch. Aber irgendwie hatte sie das Gefühl, dass diese Kerle sie lebendig in die Finger kriegen wollten. Wenn dem so war, dann musste er schon kommen und sie holen.

You can pay a mercenary to fight, you can't pay him to die.
43 Jahre hat Command Sergeant Major Jack Daniels überlebt. 43 Jahre, wo 90 % davon einfach nur reiner Bullshit gewesen ist. Mit einem Alki-Vater und Drogenabhängige Hure als Mutter, gab es lange Zeit nur ein Ziel in JDs Leben - das Leben seiner Schwester, Minnie, beschützen. Dann viel später gab es zu viele Leben, die es zu beschützen gab, dass JD sie schon gar nicht mehr zählen konnte... doch es gab nur 3, die so wichtig waren, dass der Verlust von zwei dieser Menschen, den Soldaten zerstört hat. Nach dem brutalen Ableben seiner Frau, das Verschwinden seiner kleinen Tochter, gab es noch nicht einmal mehr die Army, die ihn halten konnte. Er wandte sich von allem, bis auf seiner Schwester ab, schloss sich eine Gruppe von Söldner an... und der Rest hat mittlerweile keine Bedeutung mehr, denn die Zombies gefährden alles und jeden. Deswegen auch die Gruppe in der Atlantic University. Es soll einen sicheren Ort sein, für sich und die Zivilisten, die sich unter die Söldner gemischt werden. Aber auch das hat für JD nur sehr wenig Bedeutung, da er nicht weiß, ob seine Schwester noch lebt und auch keine Ahnung hat, wo er nach ihr suchen sollte.
Abwesend
#2
Es war kein ungewöhnlicher Aussicht, dass den Mitglieder der Atlantic University Group am Morgen begegnete. Die Sonne war kaum aufgegangen, als JD mitsamt Foster Jr. in den Wagen gestiegen und losgefahren war. Sie wollte die Umgebung von Virginia Beach noch einmal durchgehen und gucken, ob sie die Vorräte der Gruppe nicht noch ein wenig mehr auffüllen konnten. Das Hamstern von lebenswichtigen Materialien – und ja, Toilettenpapier war verdammt wichtig, denn niemand, wirklich niemand, wollte sich den Arsch am Ende mit einem Blatt abwischen! - und unverderbliche Lebensmittel war überlebensnotwendig geworden. Gerade jetzt, wo sie schon fast den 11 Monat des Weltuntergangs erlebten. Die Stimmung im Auto war recht locker, wie JD es eigentlich auch gewohnt war, wenn er mit seinem sogenannten besten Freund unterwegs war. Man drückte sich hier und da ein paar Sprüche, während man um die Untoten herum fuhr, die man hier und da auf der Straße sah. JD sah keinen Sinn sich im Moment, um die einzelnen Untoten zu kümmern, die ihnen nicht viel an konnten. Einzeln waren die Zombies wirklich kein Problem. In der Gruppe waren sie gefährlicher. Deswegen hatte JD auch jemanden mit, der ihm den Rücken freihalten würde. Sie fuhren vielleicht eine Stunde von der University weg, vielleicht auch zwei – JD hatte nicht auf die Uhr geschaut, bevor er aus dem Wagen stieg und sich seine Ausrüstung schnappte. „Dann mal ran an die Arbeit.“, murmelte der ehemaliger Söldner zu seinem Kumpel, bevor sie getrennte Wege gingen. Er brauchte sich nicht einmal umsehen, um zu wissen, dass Foster Jr. Ihm den Rücken freihielt. Sie hatten zu lange schon Seite an Seite gekämpft, als dass noch Misstrauen zwischen ihnen liegen würde.

Deswegen zuckte JD auch nicht zusammen, als er die dunkle Stimme seines Kumpels in seinem Ohr vernahm. 'Zwergenbambi auf drei Uhr. Sie hat ein paar Freunde zur Party gebracht.', lauteten die Worte, in einem Ton, der nur so von Foster Jrs Sarkasmus triefte. 'Mitsamt einen verfluchten Käsepikser.' Der Söldner schüttelte nur leicht mit dem Kopf, die Mundwinkel zuckten, als er sich die Situation aus der Nähe anschauen wollte. Er bewegte sich leise durch die Straße, hielt dem Rücken zur Wand gewandt, während er an einem Haus entlang ging und um die Ecke blickte. Wenige Momente vergingen, während sich die Untoten an etwas den Magen vollstopften. Dabei behielt der Söldner jedoch eher das Mädchen im Blick, die dort stand. Eine Augenbraue hob sich leicht an, während er sich fragte, was die Rothaarige wohl ganz alleine da zu suchen hatte... sie schien ja weniger aufgebracht von dem Tod des Typen zu sein, als das sie ihn kannte. Erst als JD sein Waffe in der Hand hielt, trat er aus dem Schatten heraus, während Bambi die Machete auf ihn richtete. 'JD pass auf die rasiert dir ne glatze...oh warte.', hörte er in seinem Ohr und verdrehte die Augen. „Halt's Maul, du Pisser.“, waren die ersten Worte des Söldners, die von seinen Lippen kam, bevor er seinen Blick wieder auf Bambi richtete. „Lass das Messerchen fallen, Kleine.“, gab er zu verstehen und blickte unbeeindruckt auf die Machete. Noch bevor sie auch nur die Chance hätte, ihm wirklich damit eine Rasuer zu verpassen, würde sie mit ihrem Kumpel auf dem Boden als Zombiefraß enden. „Dein Griff ist zu instabil, als das du mir wirklich weh tun könntest.“ Er rechnete sich zwei ganze Handgriffe ein, bis her die Machete selbst in der Hand halten würde.

bine
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Eine hilflose Erscheinung, ein verwirrter, hilfesuchender Blick ihrer Rehaugen. Das ist der erste Eindruck, den man von Carson Phipps bekommt - wenn sie es denn so möchte. Denn die Rothaarige hat noch ein ganzes Repertoire anderer Persönlichkeiten in petto. Je nachdem mit welchem Auftreten sie sich den meisten Erfolg verspricht, ist sie mal die Unschuld vom Lande oder ein anderes Mal die eiskalte Sadistin. Carson wickelt andere gerne um den Finger, lässt sie nach ihrer Pfeife tanzen. Dabei ist sie sich auch nicht zu schade, auf alle Mittel zurück zu greifen, die ihr zur Verfügung stehen. Jeder ist sich selbst der Nächste und am Ende des Tages zählt für sie nur das eigene Überleben.
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#3
tear me to pieces
skin to bone




Wäre doch auch zu schön gewesen, diesen verdammten Wichsern einfach so zu entkommen. Aber nein, so viel Glück war ihr natürlich nicht vergönnt gewesen. Wobei, mehr Glück als das Arschloch, dass auf dem Boden lag und als Zombiemahlzeit diente, hatte sie doch (noch). Aber anscheinend war noch einer dieser Idioten ihr hinterher gekommen. Er schien irgendetwas vor sich hin zu murmeln und Carson war sich nicht sicher, was sie davon halten sollte. Klasse, führte er etwa Selbstgespräche. Natürlich hatte sie es mit einem der ganz verrückten Sorte zu tun. Hätte sie es sich leisten können, ihn einen Moment aus den Augen zu lassen (was sie nicht konnte, denn hey, er hatte eine Schusswaffe), hätte sie mit den Augen gerollt.
"In deinem Traum", gab die Rothaarige zurück, als der Glatzkopf verlangte, sie solle die Machete fallen lassen. Kleine nannte er sie und dabei lief es ihr eiskalt den Rücken hinunter. Was glaubte er eigentlich, wer er war? Angewidert spuckte sie dem großen Kerl vor die Füße. Das war es, was sie von ihm hielt.
Er wollte sie also nicht gehen lassen, sondern sie zurückholen. Na, das konnte er sich schön abschminken. Sie hatte zwar nicht vor zu sterben, doch die Genugtuung, sie lebendig zurück in ihr Lager zu zerren, würde sie ihm dann doch nicht bieten. Die Rothaarige holte also mit ihrer Waffe auf und stürzte sich auf den Kerl. Gut möglich, dass sie ihn nicht überwältigen konnte, aber vielleicht schaffte sie es wenigstens, ihn um ein Auge zu erleichtern.

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43 Jahre hat Command Sergeant Major Jack Daniels überlebt. 43 Jahre, wo 90 % davon einfach nur reiner Bullshit gewesen ist. Mit einem Alki-Vater und Drogenabhängige Hure als Mutter, gab es lange Zeit nur ein Ziel in JDs Leben - das Leben seiner Schwester, Minnie, beschützen. Dann viel später gab es zu viele Leben, die es zu beschützen gab, dass JD sie schon gar nicht mehr zählen konnte... doch es gab nur 3, die so wichtig waren, dass der Verlust von zwei dieser Menschen, den Soldaten zerstört hat. Nach dem brutalen Ableben seiner Frau, das Verschwinden seiner kleinen Tochter, gab es noch nicht einmal mehr die Army, die ihn halten konnte. Er wandte sich von allem, bis auf seiner Schwester ab, schloss sich eine Gruppe von Söldner an... und der Rest hat mittlerweile keine Bedeutung mehr, denn die Zombies gefährden alles und jeden. Deswegen auch die Gruppe in der Atlantic University. Es soll einen sicheren Ort sein, für sich und die Zivilisten, die sich unter die Söldner gemischt werden. Aber auch das hat für JD nur sehr wenig Bedeutung, da er nicht weiß, ob seine Schwester noch lebt und auch keine Ahnung hat, wo er nach ihr suchen sollte.
Abwesend
#4
Die Stimme in seinem Ohr versuchte JD auszublenden, während er die kleine Rothaarige nicht eine Sekunde aus den Augen ließ. Wie auch die Zombies, die sich gerade über den Leichnam hermachten, den sie vermutlich hinter lassen hatte. Warum auch immer? Vielleicht war sie einfach einer diese Wahnsinnigen, die alles und jeden niedermetzelten, damit sie selbst überleben konnten. Er hielt die Waffe also auf sie gerichtet. Selbst ein ungeübte Auge konnte erkennen, dass sie ja nicht ganz sauber ticken konnte. Das hier würde also nur auf zwei Arten enden, entweder sie hörte auf ihn oder auch sie würde als Zombiefutter enden.
Das Lachen in seinem Ohr wurde lauter, während die Rothaarige ihn gleich anzickte und auch noch vor den Füße spukte. „Charmant.“, sprach er trocken aus, während sich eine Augenbraue anhob. Wer auch immer die Kleine erzogen hatte, hatte hier ganz eindeutig versagt. Auf ganze Linie würde er vermuten. „Ich hab nicht vor...“ Jds Worte brachen ab, als sie auf ihn zugestürzt kam und ein Seufzen kam von seinen Lippen.
Geschickt, durch jahrelanges Training, wisch JD die Machete aus, den sie nach ihm schwang und griff nach ihrem Handgelenk. Dabei nutzte er ihren Schwung und griff nach ihrem Handgelenk, damit er sie mit Wucht gegen seiner Brust ziehen und auch ihre Arme festhalten konnte. „Okay, versuchen wir das Ganze nochmal.“, sprach er leise aus und presste die eine Stelle an ihrem Handgelenk, damit sie gezwungen war die Machete fallen zu lassen. „Ich habe nicht vor dir etwas zu tun, aber wenn du mich dazu zwingst, dann wirst du deinem Freund da vorne Gesellschaft als Snack dienen. Haben wir uns verstanden?“ Er ließ sie nicht los, auch wenn er sie nicht verletzte. Er hatte die Oberhand, die Erfahrung und nun lag die Entscheidung in ihre Hand. Auch wenn JD nur ungerne Frauen tötete, wusste er, dass er es machen würde, wenn sie ihm keine andere Wahl ließ. Auch wenn eine Kugel im Kopf von Foster vermutlich die schnellste Variante wäre, wo man sicher gehen konnte, dass sie sich nicht auch noch wandeln würde.

bine
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Eine hilflose Erscheinung, ein verwirrter, hilfesuchender Blick ihrer Rehaugen. Das ist der erste Eindruck, den man von Carson Phipps bekommt - wenn sie es denn so möchte. Denn die Rothaarige hat noch ein ganzes Repertoire anderer Persönlichkeiten in petto. Je nachdem mit welchem Auftreten sie sich den meisten Erfolg verspricht, ist sie mal die Unschuld vom Lande oder ein anderes Mal die eiskalte Sadistin. Carson wickelt andere gerne um den Finger, lässt sie nach ihrer Pfeife tanzen. Dabei ist sie sich auch nicht zu schade, auf alle Mittel zurück zu greifen, die ihr zur Verfügung stehen. Jeder ist sich selbst der Nächste und am Ende des Tages zählt für sie nur das eigene Überleben.
Offline
#5
tear me to pieces
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Scheiße, was hatte sie sich nur dabei bloß gedacht? Die Antwort war: nicht allzu viel, doch ihre Möglichkeiten waren auch beschränkt gewesen. Dass der Hüne sie nicht sehr charmant fand, war Carson in diesem Moment ziemlich egal. Sie hatte sich keine ernsthaften Chance ausgerechnet, ihm bei einer körperlichen Auseinandersetzung überlegen zu sein. Kampflos wollte sie sich jedoch auch nicht ergeben und sich von ihm wieder zu den anderen widerlichen Drecksäcken schleifen lassen.
Carson entkam ein schmerzerfülltes Stöhnen, als der große Kerl sie gegen seine Brust drückte und an den Handgelenken packte. Die Rothaarige versuchte sich zu winden und versuchte mit ihren Füßen nach ihm zu treten. "Lass.. mich.. los.. du Drecksack", presste sie angestrengt hervor.
Klirrend fiel ihre Machete zu Boden, als der grobe Typ ihr Handgelenk drückte. Carson unterdrückte sich einen Schmerzlaut. Sie hatte nämlich keine Lust, dass die Untoten, die diesen anderen Wichser gerade so genüsslich verdrückten, jetzt auch noch auf sie aufmerksam wurden. Gerade waren sie wohl noch beschäftigt.. und zufrieden. Und das sollte auch so bleiben, solange sich die Rothaarige in solch einer heiklen Situation befand.
"Mein Freund?, zischte sie ihm wütend zu. "Willst du dich etwa über mich lustig machen? Den Drecksack kannst du schön behalten.. oder das, was von ihm übrig ist!" Allzu viel würde dieser Glatzkopf wohl von seinem Kameraden nicht mehr erwarten können und Carson konnte sich nicht verkneifen, ihm das unter die Nase zu reiben. Sein Freund war leichter zu überwältigen gewesen, vermutlich hatte er aber auch nicht damit gerechnet, dass Carson sich wehren würde - wer konnte das schon so genau sagen? Ein Jammer aber auch, dass dieser hier zu wissen schien, was er tat.

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43 Jahre hat Command Sergeant Major Jack Daniels überlebt. 43 Jahre, wo 90 % davon einfach nur reiner Bullshit gewesen ist. Mit einem Alki-Vater und Drogenabhängige Hure als Mutter, gab es lange Zeit nur ein Ziel in JDs Leben - das Leben seiner Schwester, Minnie, beschützen. Dann viel später gab es zu viele Leben, die es zu beschützen gab, dass JD sie schon gar nicht mehr zählen konnte... doch es gab nur 3, die so wichtig waren, dass der Verlust von zwei dieser Menschen, den Soldaten zerstört hat. Nach dem brutalen Ableben seiner Frau, das Verschwinden seiner kleinen Tochter, gab es noch nicht einmal mehr die Army, die ihn halten konnte. Er wandte sich von allem, bis auf seiner Schwester ab, schloss sich eine Gruppe von Söldner an... und der Rest hat mittlerweile keine Bedeutung mehr, denn die Zombies gefährden alles und jeden. Deswegen auch die Gruppe in der Atlantic University. Es soll einen sicheren Ort sein, für sich und die Zivilisten, die sich unter die Söldner gemischt werden. Aber auch das hat für JD nur sehr wenig Bedeutung, da er nicht weiß, ob seine Schwester noch lebt und auch keine Ahnung hat, wo er nach ihr suchen sollte.
Abwesend
#6
Die Rothaarige konnte ja wohl nicht mit allen Geistern gesegnet sein, wenn sie wirklich glaubte, dass sie einen körperlichen Kampf gegen ihn gewinnen würde. Wahrscheinlich war sie ihm auch noch mental unterlegen, aber der Hüne wollte sie sicherlich nicht unterschätzen, gerade wo die Rothaarige so aufgebracht zu sein schien. Er hörte sein Kumpel in seinem Ohr, ignorierte diesen jedoch für den Augenblick, während er sich damit beschäftigte, die Fremde zu entwaffnen. Dabei versuchte er ihr so wenig weh zu tun, wie auch nur möglich... JD hielt sie mit Absicht so, dass sie ihn nicht treten konnte. Eine kleine Furie war sie, so viel war klar. „Wenn du dich wieder eingekriegt hast.“, sprach der Söldner ruhig aus, nachdem sie verlangte, dass er sie in Ruhe ließ. Er hielt den Blick auf den Untoten gerichtet, die sich gerade ein Festmahl gönnten. Wenn sie so weiter machte, dann würden diese sehr bald auch noch auf sie aufmerksam werden und dann hätten sie möglicherweise ein Problem, wenn die Furie so weitermachte.

Eine Augenbraue hob sich an, als die Furie weiter zischte und zappelte, nachdem ihre Machete zu Boden gefallen war. Der Typ gehörte also nicht zu ihr? Und zu ihm schon mal gar nicht. Auch wenn die Rothaarige das dachte. Er schüttelte mit dem Kopf und lockerte den Griff um ihren Handgelenken ein wenig. „Hör zu, ich hab keine Ahnung, wer du bist, geschweige denn, wer er ist.“, sprach er aus und blickte dann doch zu ihr runter. „Aber ich werde dich jetzt los lassen, damit wir von diesen Dingern weg können. Mach irgendwas dummes und mein Freund da oben wird dir eine Kugel zwischen deinen Augen jagen.“ Damit ließ er von ihr ab und legte sein Fuß auf die Machete. Sein Blick ruhte sich auf sie und ging nur für wenige Momente zu den Untoten, die sich langsamer über den Toten hermachten. Würde ihn nicht wundern, wenn sich dieser nun auch schon verwandelte...

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Eine hilflose Erscheinung, ein verwirrter, hilfesuchender Blick ihrer Rehaugen. Das ist der erste Eindruck, den man von Carson Phipps bekommt - wenn sie es denn so möchte. Denn die Rothaarige hat noch ein ganzes Repertoire anderer Persönlichkeiten in petto. Je nachdem mit welchem Auftreten sie sich den meisten Erfolg verspricht, ist sie mal die Unschuld vom Lande oder ein anderes Mal die eiskalte Sadistin. Carson wickelt andere gerne um den Finger, lässt sie nach ihrer Pfeife tanzen. Dabei ist sie sich auch nicht zu schade, auf alle Mittel zurück zu greifen, die ihr zur Verfügung stehen. Jeder ist sich selbst der Nächste und am Ende des Tages zählt für sie nur das eigene Überleben.
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#7
tear me to pieces
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All ihr Zappeln und Treten brachte überhaupt nichts. Man musste kein Genie sein um festzustellen, dass sie ihrem Gegenüber haushoch unterlegen war. Eine äußerst verzwickte Lage, in die sie sich da selbst manövriert hatte, aber es hatte ihr eben an Alternativen gemangelt.
Wie.. konnte es sein?! Mit wilden Augen sah die Rothaarigen den großen Glatzköpfigen an, als dieser schließlich meinte, er wisse weder wer sie war, noch wer der Tote war. Spielte er mit ihr? Wobei.. ein bisschen Ärger hätte er doch zeigen müssen, wenn sein Verbündeter jetzt tot war. Zumindest war es das, was die meisten Leute taten. Sie starrte ihn einfach einen Moment ungläubig an, unsicher, wie sie ihn einschätzen sollte.
Sein Freund da oben? Es gab also noch mehr von seiner Sorte. Aber sie sollte ihm glauben, dass ausgerechnet, der Drecksack auf dem Boden nicht zu ihm gehörte. "Er.. gehörte nicht zu deiner Gruppe?", fragte sie zögernd, die Skepsis in ihrer Stimme war unüberhörbar. Dabei fixierte sie ihn, schaute ihm direkt in die Augen. Würde er sie anlügen?
"Ich soll dir also glauben, dass du und dein Freund genau hier aufgetaucht seid, als ich auf der Flucht vor diesem Dreckschwein war?", wiederholte sie mit hochgezogenen Augenbrauen. Das wäre doch ein wirklich mehr als großer Zufall, oder nicht?

"Fein", sagte die Rothaarige schließlich, wobei es eher so klang, als hätte sie das Wort ausgespuckt. Es widerstrebte ihr, aber sie wollte nicht mit einer Kugel zwischen den Augen enden. Außerdem hatte sie nach wie vor keine andere Wahl. Also hoffte sie, dass sich ihr später die Möglichkeit bieten würde, zu flüchten. Sie folgte mit ihrem Blick seinem Fuß, den er auf ihrer Machete platzierte. "Ich darf mich also nicht verteidigen", stellte sie fest - wenn auch wenig überrascht.




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