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Waiting for Superman
Cecily Massey
Teegan Hawkins
29.06.2019 Haus in Dallas, Texas
Lymi
WAITING FOR SUPERMAN
there's a tear that falls between the pages i know that pain's supposed to heal in stages but it depends which one i'm standing on
Heutzutage interessiert es niemanden ob man Cecily Marie Massey heißt oder ob man Cecy genannt wird. Einzig und alleine zählt das Überleben. Keine Regeln, keine Gesetze... Um der 17-jährige Schülerin schien es am Tage ihres Geburtstages am 04. Juli seltsam zu werden in ihrer Heimatstadt Dallas, Texas. Hier wurde sie auch geboren im Texas Health Harris Methodist Hospital. Wenn man Cecy fragen würde, welche Gesinnung sie wohl trägt, dann würde sie stets damit antworten, dass sie weder zu den Guten noch zu den Bösen gehört. So schimpft sie sich selbst als neutral eingestellt, wobei sie tatsächlich mehr zu den wenigen Guten gehört, die die Welt noch übrig hat und das obwohl sie sehr chaotisch ist. Seit sie von ihrem Freund, Lincoln, und beste Freundin, Teegan, getrennt wurde ist Cecy mehr oder weniger alleine unterwegs... wenn man von Mason absieht, der ihr, eher unfreiwillig, aktuell als Wegbegleiter zur Seite steht.
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#1
waiting for
superman




Die Hölle auf Erden war ausgebrochen und noch immer hatte die junge Blondine noch gar nicht verstanden, was genau los war. Seit einigen Tagen waren sie in dieser Safe Zone, der errichtet wurden war, um diese kranke Menschen von der restlichen Menschheit fern zu halten und seit ihre Ankunft hatte Cecily das Haus kaum verlassen, in denen sie nun mit ihrer Familie, ihrem Freund und beste Freundin lebte. Sie traute sich nicht, wollte das, was draußen vor sich ging, nicht sehen. Stattdessen vergrub sie sich in Bücher und versuchte, die Geräusche und die Schüsse, die gelegentlich fielen, auszublenden. Sie war 16 Jahre alt und sollte sich um das kommende Schuljahr und was sie später werden wollte kümmern, anstatt sich Gedanken darum zu machen, dass man sie möglicherweise als Hauptgang roh und beim lebendigem Leib verspeisen wollte. Was für Monster taten so etwas? Nur die in Horrenfilmen. Oder?
Wie an den Tagen zuvor, saß Cecily auf ihrem Bett, ihr Notizbuch auf dem Schoss und ein Stift zwischen den Zähnen geklemmt, während sie versuchte ihre Gedanken zu sortieren. Ein leises Seufzen perlte von den Lippen der Blondine, während sie Löcher in die Luft starrte und eigentlich gar nicht mehr so viel mitbekam. Im Augenblick wollte sie sich alles von der Seele schreiben, alles aus dem Kopf bekommen, damit sie zu Lincoln und Teegan gehen konnte, um sich einzukuscheln. Es war jedoch schwerer als gedacht, das Gesehene zu vergessen oder auch nur in Worten zu fassen, weswegen die Blondine es nach einer Weile aufgab und ihr Notizbuch zur Seite legte. Vielleicht musste sie sich einfach nur etwas die Beine vertreten?

Langsam kletterte Cecily von ihrem Bett runter und streckte sich kurz, bevor sie aus dem Fenster blickte, wo sie die warme texanische Sonne noch immer deutlich am Himmel sehen konnte. Ein bisschen frische Luft konnte ja doch nicht schaden, oder? So fern die Luft nicht nach Tod stank zumindest. Langsam war das wirklich ein Geruch, denn die Boleyn nicht mehr ertragen konnte. Leise Schritte brachten sie aus ihrem Zimmer und die Treppen runter, wo sie schnell bemerkte, dass die Männer des Hauses nicht anwesend waren. Nur Teegan konnte sie sehen, als sie in das kleine Wohnzimmer trat und diese schien genauso mitgenommen zu sein, wie Cecily es selbst war. „Hey, Tee.“, sagte sie leise und neigte ihr Kopf ein wenig zur Seite. „Wo sind die Jungs alle hin?“

bine
thunder in our hearts
no matter the situation, never let your emotions overpower your intelligence.
Du gehst die Dinge logisch an. Du legst dir lieber für alles einen Plan zurecht, hasst es unvorbereitet zu sein. Obwohl du deine Eltern schon sehr früh verloren hast, wolltest du dich nie auf deinem Mitleidsbonus ausruhen. Du wolltest beweisen, was in dir steckt. In der Schule schriebst du Bestnoten und auch sonst warst du immer ganz vorne mit dabei, nicht wenige hätten dich als übereifrig bezeichnet. Du hattest große Pläne nach der Schule. Wolltest dir ein Stipendium an einer Elite-Uni sichern, wahrscheinlich Medizin studieren.
Eine Zombieapokalypse passt dir überhaupt nicht in den Kram, aber wer hat dich schon gefragt? Statt zu Pauken lernst du jetzt eben, wie man mit einer Waffe umgeht. Doch Aufgeben ist überhaupt keine Option, auch wenn es in letzter Zeit nicht besonders rund lief.
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#2
Noch immer kam Teegan alles vor wie ein surrealer Traum. Dass die Toten wieder aufstanden um Jagd auf das Fleisch der Lebenden zu machen - dafür gab es einfach keine logische Erklärung. Es gab auch keine offizielle Erklärung der Regierung. Aber es gab diese Safezonen. Es war leider kein Traum, nicht einmal ein Albtraum. Es war ihre neue Realität. Etwas, womit sie lernen mussten, sich abzufinden.
Im Augenblick war bis auf Cecily und sie niemand 'Zuhause', wenn man es denn überhaupt als ein solches bezeichnen konnte. Doch wahrscheinlich konnte sich die 17-jährige nicht beschweren, denn immerhin hatten sie und die Familie ihrer besten Freundin ein sicheres Dach über dem Kopf. Das war vermutlich mehr, als die meisten Menschen dieser Tage von sich behaupten konnten.
Doch dieses Mal war es anders als sonst, wenn die beiden Mädchen sturmfrei hatten. Sie kicherten nicht und schauten sich keine albernen Liebesfilme an. Sie tratschten nicht über die anderen in der Schule und erzählten sich, welche Jungs sie süß fanden. Überhaupt war Cecy für ihre Verhältnisse ungewöhnlich ruhig, aber Tee wollte ihr auch nicht zu sehr auf die Pelle rücken, weswegen sie sich vorhin in das Wohnzimmer des kleines Hauses verzogen hatte.

Sie hatten rationierten Storm und rationiertes Wasser, man hätte fast meinen können, innerhalb der Mauern der Safezone ging das Leben normal weiter, aber immer wieder gab es trotzdem einen Zwischenfall oder man hörte etwas von den Nachbarn, die darüber tuschelten, wer es dieses mal wieder nicht geschafft hatte. Es war.. zermürbend. Untätig auf dem Sofa zu sitzen und alleine mit ihren trüben Gedanken zu sein, war natürlich auch nichts, was dazu betrug, dass sich die Laune der 17-jährigen besserte.
Teegan drehte ihren Kopf, als sie Schritte vernahm. Cecily. Ein erschöpftes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Auch wenn gerade alles beschissen war, freute sie sich doch trotzdem, ihre beste Freundin zu sehen. "Hey", grüßte sie diese zurück. "Die sind gerade dabei unsere Essensrationen abzuholen", war Tees wenig spektakuläre Antwort. Aber so war es ohnehin besser. Es war ihr lieber, als Cecy erzählen zu müssen, dass sie sich eine Schlacht mit diesen Untoten lieferten. Und sie hoffte, dass es dazu erst einmal nicht kommen würde. Die Dunkelhaarige klopfte auf den Platz neben sich. "Magst du dich zu mir setzen?", fragte sie die andere.

Lymi
WAITING FOR SUPERMAN
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Heutzutage interessiert es niemanden ob man Cecily Marie Massey heißt oder ob man Cecy genannt wird. Einzig und alleine zählt das Überleben. Keine Regeln, keine Gesetze... Um der 17-jährige Schülerin schien es am Tage ihres Geburtstages am 04. Juli seltsam zu werden in ihrer Heimatstadt Dallas, Texas. Hier wurde sie auch geboren im Texas Health Harris Methodist Hospital. Wenn man Cecy fragen würde, welche Gesinnung sie wohl trägt, dann würde sie stets damit antworten, dass sie weder zu den Guten noch zu den Bösen gehört. So schimpft sie sich selbst als neutral eingestellt, wobei sie tatsächlich mehr zu den wenigen Guten gehört, die die Welt noch übrig hat und das obwohl sie sehr chaotisch ist. Seit sie von ihrem Freund, Lincoln, und beste Freundin, Teegan, getrennt wurde ist Cecy mehr oder weniger alleine unterwegs... wenn man von Mason absieht, der ihr, eher unfreiwillig, aktuell als Wegbegleiter zur Seite steht.
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#3
Wenn man sie so gut kannte, wie Teegan es tat, dann war es vermutlich wirklich besorgniserregend, dass die Blondine eben so schweigsam war, wie sie gewesen ist, seit die Hölle auf Erden eingebrochen war. Die ganze Situation wollte einfach nicht wirklich bei Cecily ankommen. Es war eben schwer für sie zu begreifen, auch wenn die Schülerin eigentlich nicht wirklich auf dem Kopf gefallen war. Hauptsächlich war sie eben sehr verpeilt. Doch in der jetzigen Situation konnte selbst Cecily nicht das Leugnen, was eigentlich direkt vor ihren Augen abspielte. Sie hoffte nur, dass ihre Familie soweit gesund blieb. Mehr konnte man ja wohl in dieser Situation wohl nicht verlangen, oder? Dass niemand von dieser Krankheit befallen wurde, die sich ausgebreitet hatte. Dennoch wollte die Blondine auch nicht wirklich darüber nachdenken, weswegen sie sich aus „ihrem“ Zimmer bewegte, mit dem Ziel einfach mal den Kopf freizubekommen, bevor sie noch Sachen im Raum sah, die sie an einem schlechten Slasherfilm erinnerte. Und davon hatte die Blondine schon mehr als genug gesehen... und gehasst.

Als sie jedoch Teegan im Wohnzimmer sitzen sah, änderte sich der Plan vor die Türe zu gehen für einen Moment und sie bewegte sich hin. Das Lächeln war nicht strahlend, wie es sonst gewesen war und auch die hellen Augen der Blondine wirkten betrübt – untypisch bei dem Sonnenschein, die sich eigentlich Cecily schimpfte. „Achso, ist es schon wieder diese Zeit?“, fragte sie, bevor sie sich auf die Unterlippe biss. Ihr war gar nicht klar gewesen, wie spät es eigentlich schon war. Na hoffentlich kamen die Jungs und auch ihre Mom bald wieder. „Und warum sitzt du hier so alleine?“, fügte sie fragend hinzu, während sie den Abstand verringerte und sich auf der durchgesessenen Couch niederließ. Wirklich Zuhause fühlte man sich hier nicht. Zumindest nicht, wenn man die Schülerin fragte. Sie sehnte sich eindeutig wieder nach ihrem Zimmer, wo sie raus in einen schönen Wald hatte blicken können. „Ich hatte eigentlich etwas spazieren gehen wollen, aber ich schätze, man wird wohl jetzt was dagegen haben.“ Cecily seufzte leise und strich sich das blonde Haar über die Schulter, bevor sie ihren Kopf auf Teegans Schulter legte. Weiterhin unzufrieden.

bine
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Eine Zombieapokalypse passt dir überhaupt nicht in den Kram, aber wer hat dich schon gefragt? Statt zu Pauken lernst du jetzt eben, wie man mit einer Waffe umgeht. Doch Aufgeben ist überhaupt keine Option, auch wenn es in letzter Zeit nicht besonders rund lief.
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#4
Es war nicht einmal schön, hier herumzusitzen und zu warten, bis die anderen mit ihren Rationen zurück kamen. Da Cecy und sie die jüngsten der Gruppe waren, wurden sie meist 'Zuhause' gelassen, damit sie eben in Sicherheit waren. In Sicherheit, konnte man das überhaupt noch garantieren? Sie hatten wohl ohnehin großes Glück, rechtzeitig in der Safe Zone gelandet zu sein.
Einen richtigen Ablauf hatte Teegan hier nicht. Als 'Kind' hatte sie hier keine Aufgaben und lebte in den Tag hinein. Jeder Tag reihte sich an den anderen und natürlich gab es manchmal unschöne, blutige Zwischenfälle, aber meistens versuchte man, die Bewohner, die Zivilisten, die hier in der Quarantänezone lebten, rauszuhalten und sie vor diesen Dingen abzuschirmen.
"Sieht ganz so aus", antwortete die Dunkelhaarige mit einem müden Lächeln. Ihre beste Freundin kam ein wenig näher und erkundigte sich, warum sie denn hier ganz alleine herumsaß. Untätigkeit war eigentlich nichts, wofür man Tee kannte. "Ich schätze, ich wollte dich nicht stören", erklärte das Mädchen udn zuckte mit den Schultern. Sie hatte zwar versucht, eines der Bücher zu lesen, das sie in diesem Haus gefunden hatte, hatte sich dann aber doch nicht darauf konzentrieren können.

Teegan horchte auf, als die Blondine meinte, sie wäre gerne ein bisschen nach draußen gegangen. Ja, diesen Wunsch konnte sie durchaus nachvollziehen. Schleichen wir uns doch nach draußen", scherzte sie und lachte kurz nervös auf. Wirklich ernst gemeint war ihr Vorschlag nicht, es hätte auch überhaupt nicht zu ihr gepasst. Das hieß nicht, dass sie sich nicht doch danach sehnte, nach draußen zu gehen. Trotzdem: Es war unvernünftig und 'unvernünftig' war eigentlich Cecys Part.
Es war schön, immerhin Cecy noch bei sich zu haben, dachte sich die Dunkelhaarige, als ihre beste Freundin ihren Kopf auf ihrer Schulter ablegte. Zusammen mit Cecy würde sie bestimmt auch das Ende der Welt durchstehen, dessen war sie sich sicher - zumindest in diesem Augenblick.

Lymi
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Heutzutage interessiert es niemanden ob man Cecily Marie Massey heißt oder ob man Cecy genannt wird. Einzig und alleine zählt das Überleben. Keine Regeln, keine Gesetze... Um der 17-jährige Schülerin schien es am Tage ihres Geburtstages am 04. Juli seltsam zu werden in ihrer Heimatstadt Dallas, Texas. Hier wurde sie auch geboren im Texas Health Harris Methodist Hospital. Wenn man Cecy fragen würde, welche Gesinnung sie wohl trägt, dann würde sie stets damit antworten, dass sie weder zu den Guten noch zu den Bösen gehört. So schimpft sie sich selbst als neutral eingestellt, wobei sie tatsächlich mehr zu den wenigen Guten gehört, die die Welt noch übrig hat und das obwohl sie sehr chaotisch ist. Seit sie von ihrem Freund, Lincoln, und beste Freundin, Teegan, getrennt wurde ist Cecy mehr oder weniger alleine unterwegs... wenn man von Mason absieht, der ihr, eher unfreiwillig, aktuell als Wegbegleiter zur Seite steht.
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#5
Einen richtigen Tagesablauf hatten sie wohl alle nicht mehr. Noch nicht einmal die 'Erwachsenen', geschweige den die Kids, die sich hier 'heimisch' machten. Cecily vermisste ihr Zuhause, vermisste es einfach mal in den Wald rauszugehen und die Zeit dort mit lesen oder schreiben tot zu schlagen. Doch nun war das nicht mehr drin und sie musste sich umso mehr an die Regeln ihre Mutter halten. Während die Jungs ja wie immer machen konnten, was sie wollten. Warum Eric also mit ihre Mutter mitgehen durfte, verstand die Blondine nicht wirklich und es ließ Cecily durchaus ein wenig schmollen. Als würde sie etwas dummes anstellen, nur weil sie mal vor die Türe ging.
„Wie solltest du mich denn bitte stören sollen?“, fragte die Blondine ziemlich verwirrt und blinzelte Teegan kurz an. Immerhin waren sie ja beide hier gefangen und wussten nicht so wirklich was mit sich anzufangen. „Du weißt doch, dass du immer zu mir kommen kannst... gerade weil doch eh alles langweilig ist.“ Irgendwas musste sie ja machen, zumindest war Cecily diese Meinung. Auch wenn es vermutlich unvernünftig war. Aber... wenn man sich bewusst machte, wer da gerade saß, war unvernünftig wohl etwas vollkommen normales.

Die Unterlippe zog sich zwischen Cecilys Zähnen und für einen Moment kaute sie sich darauf rum, während sie darüber nachdachte, was Teegan da gerade sagte. „Ja, warum denn auch nicht?“, fragte die Blondine und sprang dann auch schon auf den Beinen. Ihre Hand umschloss das von Teegan und sie riss ihre beste Freundin auf den Beinen. „Komm, ein wenig vor die Türe gehen kann uns nicht schaden!“ Immerhin waren sie doch innerhalb eines Safe Zones und es gab überall Soldaten und Menschen, die eben lebten und nicht versuchten ein auszuweiden. Sie zerrte Teegan quasi mit sich zur Haustüre und dachte gerade darüber nach sich eine Jacke oder Schuhe rüber zu ziehen. Sie wollte einfach nur mal wieder vor die Türe und unter Menschen, sich umsehen und umhören... irgendwas tun!

bine
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#6
Was es mit einem machte, Tag für Tag immer eingesperrt zu sein. Gut, 'eingesperrt' waren sie nicht wirklich. Das war übertrieben und klang undankbar. Innerhalb der Safe Zone durften sie sich bewegen, aber irgendwie war das dann doch so etwas wie eine Art Käfig. Auch wenn dieser Käfig und vor allem die Soldaten, die hier stationiert waren, sie vor den untoten Dingern beschützen, die vor den dicken Mauern auf sie warteten.

Tee lächelte ihre beste Freundin ein wenig verlegen an. Sie hatte schon recht. Und vermutlich würde Cecily niemals offen sagen, dass sie sie störte. Sie war ja genau so froh darüber, ihre beste Freundin an ihrer Seite zu wissen. "Ich.. ich weiß auch nicht", gab die Schülerin (zumindest sollte sie das eigentlich sein) zu und strich sich eine Strähne ihres lockigen Haares hinter die Ohren. "Ich dachte einfach, du schreibst Tagebuch und möchtest deine Ruhe oder so", fügte sie dann noch schulterzuckend hinzu. Sie hatte eben einfach Rücksicht nehmen wollen. Aber wahrscheinlich war es ohnehin so, dass es die meiste Zeit des Tages viel zu ruhig in diesem kleinen Häuschen war, vor allem, wenn Cecy und sie nicht aufeinander saßen um sich zu unterhalten. "Du hast Recht", meinte Tee schließlich und lächelte ihre beste Freundin an.

Oh ja, sie würden nach draußen gehen! Wobei 'draußen nicht bedeutete, dass sie sich unmittelbarer Gefahr aussetzen würden. Wäre das der Fall, wäre Teegan wohl selbst die erste Person, die Cecy hier im Zimmer irgendwo festketten würde. Nein, sie wollten sich eben einfach ein wenig unter die Leute mischen. Da war doch nichts dabei. Man konnte zwei Teenager, wie sie es waren, nicht den ganzen Tag in einem Haus einsperren. Das mochte an einzelnen Tagen ganz in Ordnung und erträglich sein, aber immer ging das definitiv nicht.
Übereifrig zog Cecy sie an ihrer Hand nach oben und dann auch schon direkt zur Türe. Tee schlüpfte noch in ein Paar Schuhe, bevor es nach draußen ging - und als die die Türe hinter sich ins Schloss hatten fallen lassen, kam es Tee fast so vor, als würde sie das erste Mal nach langer Zeit wieder richtig atmen können. "Herrlich, nicht wahr?", fragte sie an ihre beste Freundin gewandt. "Sei ehrlich, wer hätte gedacht, dass wir uns über simple frische Luft eines Tages so freuen würden", gab sie zu bedenken.

Lymi
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#7
Undankbar wollte Cecily sicherlich nicht sein, aber die Safe Zone in dem sie alle untergekommen waren, wirkte tatsächlich mehr wie ein Gefängnis, als wie ein Ort, wo man wirklich entspannt leben konnte. Ob es an den ganzen Soldaten lag, die irgendwie dauerangespannt zu sein schienen oder aber einfach nur wegen dem Wissen, was vor den Mauern geschah, konnte die Massey nicht genau sagen. Es war einfach nicht angenehm und irgendwie einengend. Die Schulter hoben sich an und die Blondine schenkte ihre beste Freundin ein leichtes Lächeln. „Du kannst doch immer zu mir kommen.“, erinnerte Cecily Teegan und stubste sie leicht mit der Schulter an. „Ich erzähle mein Tagebuch sowieso nichts, was ich nicht auch dir erzähle.“ Immerhin war Teegan ihre beste Freundin und auch die erste Person, die von allem in Cecilys Leben bescheid wusste. Auch wenn Cecily eine enge Bindung zu ihre Mom hatte, war ihre Ansprechpartnerin in den meisten Fällen einfach Teegan. Wie bei jedem Teenagermädchen, eigentlich.

Und da sie noch recht normale Mädchen waren, die einfach in einer beschissenen Situation das Beste machen wollten, hatte die Blondine so rein gar nichts vor die Türe zu gehen und sich die Beine zu treten. Wenn Teegan nicht stehen geblieben war, um sich Schuhe anzuziehen, dann hätte die Massey da auch sicherlich nicht dran gedacht. Schnell rutschte sie in ihre Turnschuhe und schon waren die beide Teenager draußen. Ein Leuchten zeigte sich in Cecilys Augen, während sie sich bei Teegan einhakte und sie sich zusammen in Bewegung setzten. „Ich ganz sicherlich nicht.“, gab sie zu und blickte sich um. Man konnte beinahe an jede Ecke irgendwelchen Soldaten sehen, aber diese versuchte die Schülerin auszublenden. „Aber ich hätte niemals erwartet, dass wir eines Tages so ein Endzeitszenario durchleben würden.“ Das Ganze war für die Blondine immer noch ein wenig surreal. Als würde sie ihr aktuelles Leben aus den Augen eines Fremden betrachten müssen. „Lass uns gucken, ob wir vielleicht Eric oder Lincoln finden können, ja?“ Sie blickte wieder zu ihre Freundin und strahlte sie regelrecht an, wie ein kleiner Gummibär. Aber Cecily wäre nicht sie, wenn sie sich von irgendwas unterkriegen lassen würde.



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